Das sinnliche Erleben ist kein physiologischer Prozess, sondern ein seelisch-geistiger, der sich der Physis bedient, um Bewusstsein zu schaffen. Periphere Außenweltwahrnehmung durch sensorische Nerven Bekanntlich sind Sehen und Hören nur...
Um sich in der digitalisierten Welt zurechtzufinden, müssen neue Wege in der Selbsterziehung und Pädagogik gefunden werden. Das digitale Zeitalter stellt uns vor existenzielle Fragen des Menschseins und Menschwerdens. Hierzu...
Was wollen Anthroposophen und Anthroposophinnen für das kranke Lebewesen Erde tun? Wir sind im Begriff, die Voraussetzung für alles Leben auf der Erde zu verlieren. Mehr noch: Nicht allein das Leben auf der Erde ist bedroht, sondern die Erde selbst ist krank. Alle ernst zu nehmenden Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen stimmen der als bedrohlich eingestuften Veränderung des Klimas zu. Unklarheit herrscht darüber, ob es noch einen Weg zurück gibt aus dieser Zuspitzung der Krise. Alle Charakteristika...
Am 13. Juni kommen in der Schweiz zwei Volksinitiativen zur Abstimmung, die sich für einen ökologischen Wandel der Landwirtschaft einsetzen und international Beachtung finden. Die Pestizidinitiative verlangt, dass mit einer...
In fünf Wochen kommt Goethes ‹Faust› am Goetheanum auf die Bühne, an vier Wochenenden. Es ist der erste Schritt nach dem Lockdown zurück ins Theaterleben und voran ins Theaterleben. Und...
Wir haben unbemerkt unsere Kultur in eine Ecke getrieben. In die Ecke der Gesundheit, der Lebensverlängerung, der Lebensrettung, des ewigen irdischen Lebens, des zwanghaften Am-Leben-Festhaltens. Unsere Kultur bekämpft den Tod – mit allen Mitteln der Kunst. Der Tod hat gerade dadurch unser Bewusstsein okkupiert, dass wir unser Leben retten wollen. Weil wir den Tod nicht akzeptieren, nicht tolerieren wollen, nicht anschauen wollen, tun wir alles dafür, ihn aus unserem Leben herauszudrängen. Anstatt des Todes angesichtig und eingedenk...
Die Psychologin Iris Paxino veröffentlichte vor drei Jahren ihr Buch ‹Brücken zwischen Leben und Tod›. In ihrer therapeutischen Arbeit begleitet sie Menschen in ihren Lebensfragen wie auch Verstorbene auf ihrem...
Unsere Beziehung zum Tod ist schwieriger geworden. Was früher Teil des Lebens auf jedem Bauernhof, in jedem Garten war, ist jetzt ein Prozess, den wir ungern sehen wollen. Sogar absterbende...
Seit der Antike bezeichnen sich bestimmte Denker als ‹Skeptiker›. In der Entstehung des modernen Wissenschaftsbegriffs spielt die Skepsis eine zentrale Rolle. Seit einigen Jahren haben sich besondere Gruppen von sogenannten ‹Skeptikern› gebildet, die sich auf einen Kreuzzug gegen das begeben, was sie für Pseudowissenschaft halten. Anthroposophie schlagen sie hier dazu. Jedoch versteht sich Anthroposophie als eine Erweiterung der wissenschaftlichen Methode und soll deshalb sachgemäß mit einer skeptischen Haltung arbeiten. Vor diesem Hintergrund versucht Wolf-Ulrich Klünker,...
Einblicke und Ausblicke zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Mit Beiträgen von Christiane Haid, Walter Kugler, Philip Ursprung, Volker Harlan, Eckart Förster und Dieter Koepplin. Das Leitmotiv von Beuys ist...
Was ist heute aktuell an Beuys? Wenn ich heute, ein Drittel Jahrhundert nach seinem Tod, so etwas wie ein Hauptwerk von Beuys benennen müsste, dann wäre es seine 100-tägige Aktion...












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