Vor der Wahrheit unseres Wissens
stehe ich in heiliger Scheu.
Im Wiedererwachen
zu unserem wahren Selbst,
an jedem Morgen, in jedem Augenblick,
lebe ich im Willen von Liebewesen.
Doch schaue ich in die Welt,
empfange ich, was aus dem Unsichtbaren kommt.
Wahrhaftig oder nicht,
bin ich erschrocken.
Wann immer ein Teil der Natur, ein menschliches Wesen,
verletzt wird, schmerzt ein Teil von mir.
Was niedergerissen, ausgelöscht, verleugnet erscheint,
spricht vom Gesetz des Bösen:
Das Böse füttert nur sich selbst, keinen anderen kann es nähren.
Der Stimme zu lauschen, die diese Worte spricht,
ist eine Quelle von Willenskraft,
das Zerbrochene zu verwandeln,
um einen Genius zu gebären,
der aus dem Bösen in eine Welt führt,
die durch gegenseitiges Nähren heilt.
Vor der Wahrheit unseres Wissens
stehe ich in heiliger Scheu, in Demut getaucht.
Ich bin gerufen, in einer Zeit des Aufbaus zu dienen,
nicht dem, was war, sondern dem Tempel der Zukunft.
Wir alle sind die Substanz, die Planenden, die Arbeitenden
und die Begünstigten.
Grafik Adrien Jutard


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