Ein künstlerischer Blick auf die vier Elemente führt dorthin, wo sinnliche Wahrnehmung und geistiges Erleben eins werden. Im Erkennen halten wir das Was und das Wie zusammen. Vor 25 Jahren (2001) erschien der preisgekrönte Dokumentarfilm...

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Schwerpunktbeiträge

Gegenwart sehen

Die moderne Naturwissenschaft entstand in einer hundertjährigen Zeitspanne. Zuerst stellte Nikolaus Cusanus vorausschauend, theologisch-philosophisch den unendlichen Kosmos dar, dann wurde...

Zeitsymptome

Gegenwart sehen 

Die moderne Naturwissenschaft entstand in einer hundertjährigen Zeitspanne. Zuerst stellte Nikolaus Cusanus vorausschauend, theologisch-philosophisch den unendlichen Kosmos dar, dann wurde dieser durch Messung naturwissenschaftlich verifiziert. Das durch das Denken Gesehene...
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Dialoge · Rückblicke · Hinweise 

In seinem Buch würdigt Renatus Derbidge die Verbindung von keltisch-westlicher Kulturgeschichte, goetheanistischer Naturbegegnung und Rudolf Steiners Gedanken zum umgekehrten Kultus. Über das ganze Buchcover rätselhafte, aufrecht stehende, stumme Steine in der Landschaft mit der Dämmerungssonne. Sind diese Steinsetzungen von Natur oder von Menschen gestaltet, mag man sich vielleicht bei einer...
Was bewegt junge Menschen, wenn ihre Wut auf die Straße drängt? Was fordert sie uns ab? Ein Weckruf, Gesellschaft und Schule neu zu denken. Ein Aufruf an die anthroposophische Bewegung, über ihre Kreise hinauszugehen. Die Unruhen und Krawalle in Frankreich und die Proteste, die sich auch in anderen Ländern zeigen,...

Sprüche · Kolumne

Wenn die Blätter rot blühen
und zitternd das Licht des Durchleuchtetsein zeigen,
haben wir begonnen,
uns näher an die Verlassenheitszäune zu wagen
und die letzten Blumen
ins Haus gebracht.

Die noch draußen stehen
sind die schönsten.

Gabriele Goehlen
Zwischen den Feldern der Stunden. Gedichte. Aachen 2022, S. 17.


Im Herbst wandert das Blühen nach innen: Transparent und farbig leuchtend entfaltet es seine Kraft.


Auswahl und Kommentar Johanna Lamprecht
Zeichnung Philipp Tok

Was die griechische Elementenlehre groß macht, ist ihre Doppelnatur: Kaum etwas vermag die Macht der Natur in so einfache Vokabeln zu bringen wie die Idee der vier Elemente: Feuer, Wasser, Erde und Luft. Sintflut auf der Erde und Wärmetod des Kosmos sind antike und moderne Erzählungen dieser elementaren Allmacht. Zugleich zeugen die Elemente von unserem menschlichen Zugriff auf die Natur. Mit Feuer formen wir das Eisen, wir trotzen wie Goethes Faust dem Wasser Land ab, wir erobern wie die Vögel die Luft. Ja, Fliegen wird zum Mythos der Moderne. So sind die vier Elemente die vier Seiten der Natur und zugleich die vier Seiten unserer menschlichen Kultur. Als sinnlich-geistiges Maß schenken sie Ordnung. Vielleicht auch hier beim Lesen: Die Buchstaben, die Zeichen, Worte und Sätze dieses Textes sind die Erde. Im Lesen wird daraus ein Fluss des Verstehens. Und da, wo die Zeilen über sich hinausweisen, den Blick ins Weite lenken, da weht und umweht der Text als Luft den Lesenden. Und wie arm ein Text, wenn er nicht zündet, wenn da nicht – am besten im letzten Drittel – die Worte ein Feuer in der Seele entfachen und geistig das Blut in die Glieder bringen. So ist Lesen wie auch das Schreiben eine Sache der Erde, des Wassers, der Luft und des Feuers.


Bild Andy Goldsworthy, ‹Spire›, Presidio, San Francisco, USA, Foto: Skull Kat/Unsplash

Forum

Dialoge · Rückblicke · Hinweise 

Aus vorschnellem Urteilen kann Begegnung werden, wenn wir die eigene und die Temperatur des anderen kennen. Über Sprache, Freiheit und die menschliche Begegnung. Ein Gespräch beginnt vor den Meinungen: in...
In seinem Buch würdigt Renatus Derbidge die Verbindung von keltisch-westlicher Kulturgeschichte, goetheanistischer Naturbegegnung und Rudolf Steiners Gedanken zum umgekehrten Kultus. Über das ganze Buchcover rätselhafte, aufrecht stehende, stumme Steine in...

Worte

Sprüche und Kolumne

Forschung und Leben

Keene, USA. Onlinekurs zur individuellen finanziellen Biografie. Geld bewegt sich fortwährend durch unser Leben: Wir verdienen Geld, geben es wieder aus, wir verschenken Geld, leihen Geld, bekommen Geld, verlieren Geld. Hinter diesen alltäglichen, scheinbar rationalen Transaktionen befindet sich ein komplexes Geflecht an Motivationen, biografischen Erlebnissen und karmischen Verbindungen, die unsere Beziehung zu Geld beeinflussen. In seinem sechsteiligen Onlinekurs ‹Das Karma...
Berlin, Deutschland / Brüssel, Belgien. Kritische Publikation zur Agrar- und Lebensmittelindustrie. Die Heinrich-Böll-Stiftung bringt jedes Jahr in Zusammenarbeit mit weiteren...
Bedburg-Hau, Deutschland. Ausstellung zum Werk von ­Katharina Sieverding. Katharina Sieverding gehörte zu den wenigen Studentinnen im männerdominierten Zirkel um Joseph...
Budapest, Ungarn /Dornach, Schweiz. László Gergő Bialkó ist Alumnus des Onlinekurses ‹Fünf Wochenenden Anthroposophie›. Seine Auseinandersetzung mit Rudolf Steiners Werk...
Ulrich Meier beschreibt, wie nur wenige Worte ausreichen können, um langwährende Fragezeichen aufzulösen. Auch als Vielleser übt der Blick auf...
Stuttgart, Deutschland. Neue Staffel von ‹Mensch Entwicklung Zukunft›. Für die Vortragsreihe ‹Mensch Entwicklung Zukunft: Lebenslinien im Zeitenwandel› der Mahle-Stiftung nehmen...

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