Die Meditationsalben von Assja Turgenjewa (1890–1966). In dem autobiografischen Roman ‹Aufzeichnungen eines Sonderlings› beschreibt Andrej Belyj die glückliche Zeit, die er mit seiner Partnerin, der Künstlerin Assja Turgenjewa, im norwegischen Ljan, einem Vorort von Kristiania...
Das Verhältnis von Mensch, Engel und höheren Hierarchien bestimmt sich in der Gegenwart neu. Denn die geistige Wirklichkeit wandelt sich. Dabei spielt die Beziehung zum Engel eine entscheidende Rolle. Die folgende Darstellung ist risikoreich, erscheint...

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Schwerpunktbeiträge

Die Meditationsalben von Assja Turgenjewa (1890–1966). In dem autobiografischen Roman ‹Aufzeichnungen eines Sonderlings› beschreibt Andrej Belyj die glückliche Zeit, die er mit seiner Partnerin, der Künstlerin Assja Turgenjewa, im norwegischen Ljan, einem Vorort von Kristiania (Oslo), verbracht...
Die Individualität und das Leben des Franz von Assisi spiegeln den Weg, die Wahrheit und das Leben Jesu Christi wider. Noch heute kann jeder, den Franziskus im Innersten berührt, von seinem Geist bewegt werden, seine Werte neu...

Gegenwart sehen

Die moderne Naturwissenschaft entstand in einer hundertjährigen Zeitspanne. Zuerst stellte Nikolaus Cusanus vorausschauend, theologisch-philosophisch den unendlichen Kosmos dar, dann wurde...

Zeitsymptome

Gegenwart sehen 

Die moderne Naturwissenschaft entstand in einer hundertjährigen Zeitspanne. Zuerst stellte Nikolaus Cusanus vorausschauend, theologisch-philosophisch den unendlichen Kosmos dar, dann wurde dieser durch Messung naturwissenschaftlich verifiziert. Das durch das Denken Gesehene...
Über meine Erkrankung und Gesundung zu schreiben, war eine Bitte der Redaktion. Es in der Form eines Interviews zu tun, war meine Idee. Es ist ein fiktives Interview, denn Fragen...
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Dialoge · Rückblicke · Hinweise 

Nebel ist kein Vorhang vor der Landschaft, sondern Verwandlung des Sehens selbst. In sinnlich genauer Betrachtung wird aus dem Alltagsphänomen...
Kaum jemand könnte die Pfingstzeit besser vertreten als Novalis. Ewig jung, mit neuem Sprachsinn und als Christuskünder gab er sich dem Ideal hin, Kunst und Denken zu vereinen. Die Sektion für Schöne Wissenschaften am Goetheanum veranstaltete vom 22. bis 25. Mai 2026 eine Novalis-Studientagung. Hier einige Eindrücke. ‹Romantik›, ‹romantisch› und...
Werkstatt Kontemplation. Lichtblicke sind einerseits Schimmer der Hoffnung und zugleich Blicke des Lichts. Diese können wiederum Blicke sein, die jemand...
Ein Kind fragt nach seinem Engel. Seine Worte lassen ahnen, was Schule für das Leben bedeutet. Es war eine eindrückliche Erzählung kürzlich bei einem Treffen von Pädagoginnen und Pädagogen der ‹Rede Social›, dem sozialen Netzwerk, das fast 40 öffentliche Schulen in Brasilien umfasst. Diese Schulen arbeiten mit dem pädagogischen Impuls...

Sprüche · Kolumne

Der Weltengrund hat sich in die Welt vollständig ausgegossen; er hat sich nicht von der Welt zurückgezogen, um sie von außen zu lenken, er treibt sie von innen; er hat sich ihr nicht vorenthalten. Die höchste Form, in der er innerhalb der Wirklichkeit des gewöhnlichen Lebens auftritt, ist das Denken und mit demselben die menschliche Persönlichkeit.

Rudolf Steiner
Grundlinien einer Erkenntnistheorie der Goetheschen Weltanschauung mit besonderer Rücksicht auf Schiller (1886). GA 2, Dornach 2003, S. 125.


Der Weltengrund im menschlichen Denken und in der menschlichen Persönlichkeit zu erkennen und zu erleben: Ist das nicht die eigentliche Definition der Anthroposophie?


Auswahl und Kommentar Louis Defèche
Zeichnung Philipp Tok

Immer sind wir umgeben – von Klima und Landschaft, Kultur, Tradition und anderen Menschen. Wir finden sie zunächst vor, dann suchen oder fliehen wir sie, verschlafen, erkennen und formen sie. Dass wir immer Teil der Umgebungen sind, in denen wir leben, realisieren wir nicht unbedingt, sicherlich nicht vollständig. Und umgekehrt erfahren wir die Folgen unseres Daseins für unsere Umgebungen nur sehr ausschnittsweise. Unsere Gegenwart scheint danach zu rufen, dass wir uns dieser Prägungen und Wirkung­en bewusster werden. Wir leben im Anthropozän.

Im meditativen Leben verbinde ich mich willentlich mit ganz bestimmten Inhalten und Formen. Die Art der inneren Praxis, ihre Motive, Bilder und Worte stammen aus bestimmten Traditionen oder Schulen. Durch Neigung, Wahl und Zuwendung, dann in Konzentration und Kontemplation entsteht eine Verbindung, die es ohne meine eigene innere Tätigkeit nicht gäbe. Was sich in meinem Bewusstsein dadurch bildet, ist individuell, nicht allgemein und irgendwie. Es kann nicht alles umfassen oder etwa beanspruchen, ist begrenzt, auch wenn es sich auf Grenzenloses richtet.

In der anthroposophischen Tradition spielt die mantrische Meditation eine besondere Rolle. Das Mantra – das heilige Wort, der göttliche Gesang oder das geistige Instrument –, dem ich mich zuwende, dem ich näher und näher komme, formt einen Klangkörper, in den ich eintrete. Das mantrische Spätwerk Rudolf Steiners scheint wie ein Klang, mit dem ich eins werden kann, indem ich mich verwandle, ohne mich zu verlieren. Das Mantra wird zu innerer Umgebung. In dieser mantrischen Umgebung sind Tradition und Gegenwärtigkeit, Begrenztes und Unbegrenztes, Bewusstsein und Leben keine Gegensätze.


Bilder Helen Comerford, ‹The Nineteen›

Forum

Dialoge · Rückblicke · Hinweise 

Noch bis zum 22. November ist die erste von drei Ausstellungen zu Walther Roggenkamp im Goetheanum zu sehen. Die Vernissage fand an seinem 100. Geburtstag statt. Wenn jetzt nachmittags die...
Nebel ist kein Vorhang vor der Landschaft, sondern Verwandlung des Sehens selbst. In sinnlich genauer Betrachtung wird aus dem Alltagsphänomen eine philosophische Entdeckung. ‹Nacht- und Nebelaktionen› heißen wohl so, weil...
Kaum jemand könnte die Pfingstzeit besser vertreten als Novalis. Ewig jung, mit neuem Sprachsinn und als Christuskünder gab er sich dem Ideal hin, Kunst und Denken zu vereinen. Die Sektion...
Werkstatt Kontemplation. Lichtblicke sind einerseits Schimmer der Hoffnung und zugleich Blicke des Lichts. Diese können wiederum Blicke sein, die jemand auf das Licht richtet, oder aber Blicke, die vom Licht...

Worte

Sprüche und Kolumne

Forschung und Leben

Berlin, Deutschland. Das Kunstplanbau-Herbstsymposium thematisiert Fluchterfahrungen. 2025 erschien der Dokumentarfilm ‹Vom Bleiben und Gehen – eine Begegnung zweier Welten›. Er zeigt das Aufeinandertreffen einer Gruppe Jugendlicher der Rosenheimer Waldorfschule mit Geflüchteten in Tunesien, die dort auf eine Weiterreise nach Europa hoffen. Begleitet von einem Community-Dance-Choreografen erkunden die jungen Menschen Realitäten, die im starken Kontrast zu ihrer eigenen stehen. Zurück in Deutschland verarbeiten...
Stuttgart/Weimar, Deutschland. Berufsbegleitendes Philosophiestudium am Philosophischen Seminar. Ein Philosophiestudium ist für viele Menschen mit Blick auf spätere berufliche Chancen nicht...
Kyle/Pierre, USA. Celestine Stadnick ist Oglala-Lakota und arbeitet als Waldorfpädagogin, Schulleiterin und Künstlerin im Pine-Ridge-Reservat. Diesen Herbst kandidiert sie als...
Wie die Handschrift eines Schülers für Sven Saar zum Damaskuserlebnis wurde. «Für eine Sache möchte ich mich bei dir entschuldigen»,...
Wer durch eine Krankheit geht, spürt, dass es mit der Genesung auch darum geht, etwas zu lernen – Krankheit als Transformation. Umgekehrt...
Nadine Ijaz ist Direktorin des TCIM Lab an der kanadischen Carleton University. TCIM steht für traditionelle, komplementäre und integrative Medizin....
Alfter/Bonn, Deutschland. Herbstsymposium zu Kunst- und Körpertherapie. Wenn es uns schlecht geht, kann es helfen, ein Bild zu malen oder...

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