Der Königsweg zur Anthroposophie ist die Phänomenologie. Wenn man sich aus der Perspektive der Philosophie der Anthroposophie Rudolf Steiners nähern möchte, kann man sein Verfahren als ein phänomenologisches auffassen. In...
Das sinnliche Erleben ist kein physiologischer Prozess, sondern ein seelisch-geistiger, der sich der Physis bedient, um Bewusstsein zu schaffen. Periphere Außenweltwahrnehmung durch sensorische Nerven Bekanntlich sind Sehen und Hören nur...
Um sich in der digitalisierten Welt zurechtzufinden, müssen neue Wege in der Selbsterziehung und Pädagogik gefunden werden. Das digitale Zeitalter stellt uns vor existenzielle Fragen des Menschseins und Menschwerdens. Hierzu gehört, wie eine gesunde Entwicklung der Sinne in einer digitalisierten Welt zu erreichen ist, und auch die Fragen, wie das Ich durch die Sinne erwacht und wie die Sinneserfahrung zum Icherlebnis wird bzw. wie das Ich gleichzeitig zum Weltbewusstsein und Selbstbewusstsein kommt. Aus verschiedenen Forschungen...
Was wollen Anthroposophen und Anthroposophinnen für das kranke Lebewesen Erde tun? Wir sind im Begriff, die Voraussetzung für alles Leben auf der Erde zu verlieren. Mehr noch: Nicht allein das...
Am 13. Juni kommen in der Schweiz zwei Volksinitiativen zur Abstimmung, die sich für einen ökologischen Wandel der Landwirtschaft einsetzen und international Beachtung finden. Die Pestizidinitiative verlangt, dass mit einer...
In fünf Wochen kommt Goethes ‹Faust› am Goetheanum auf die Bühne, an vier Wochenenden. Es ist der erste Schritt nach dem Lockdown zurück ins Theaterleben und voran ins Theaterleben. Und es ist Schritt zwei in der letztes Jahr von Andrea Pfaehler geführten Neuinszenierung dieses größten deutschen Bühnenwerks. Wolfgang Held im Gespräch mit der Regisseurin. Warum liebst du das Theater? Andrea Pfaehler Weil es die größte Liebeserklärung an die Gegenwart ist. Jeder Moment im Theater ist...
Wir haben unbemerkt unsere Kultur in eine Ecke getrieben. In die Ecke der Gesundheit, der Lebensverlängerung, der Lebensrettung, des ewigen irdischen Lebens, des zwanghaften Am-Leben-Festhaltens. Unsere Kultur bekämpft den Tod – mit...
Die Psychologin Iris Paxino veröffentlichte vor drei Jahren ihr Buch ‹Brücken zwischen Leben und Tod›. In ihrer therapeutischen Arbeit begleitet sie Menschen in ihren Lebensfragen wie auch Verstorbene auf ihrem...
Unsere Beziehung zum Tod ist schwieriger geworden. Was früher Teil des Lebens auf jedem Bauernhof, in jedem Garten war, ist jetzt ein Prozess, den wir ungern sehen wollen. Sogar absterbende Pflanzen wollen wir nicht sehen. Die Menschen ‹putzen› im Herbst ihren Garten. Sie räumen alle toten Pflanzen weg. Warum ist uns das Anschauen von absterbenden Pflanzen schwerer zu ertragen als das von wachsenden? Ist es, weil wir nur die physische Seite sehen? Rudolf Steiner schlägt...
Seit der Antike bezeichnen sich bestimmte Denker als ‹Skeptiker›. In der Entstehung des modernen Wissenschaftsbegriffs spielt die Skepsis eine zentrale Rolle. Seit einigen Jahren haben sich besondere Gruppen von sogenannten...
Einblicke und Ausblicke zum 100. Geburtstag von Joseph Beuys. Mit Beiträgen von Christiane Haid, Walter Kugler, Philip Ursprung, Volker Harlan, Eckart Förster und Dieter Koepplin. Das Leitmotiv von Beuys ist...












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