Unterrichten heißt verantworten. Der Zeit gemäß wollen Beziehungen reformiert, überdacht und neu gestaltet werden. Cristina Velasquez aus Brasilien und Neil Boland aus Neuseeland entwickelten auf der Lehrertagung gemeinsam ein Bild...
Immanuel Kant feiert seinen 300. Geburtstag – ein guter Grund, mit Eckart Förster dem Denken und Erkennen des Begründers der modernen Philosophie zu folgen. Es ist ein beschwerlicher Weg, der am Ziel...
Zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten tritt die Frage der Erde in die Menschheit wie ein Samen. Werden wir das Vermächtnis der Erde bezeugen – werden wir wirksam? Vor vielen Jahren, während eines meiner ersten Aufenthalte im Heiligen Land, überfiel mich blitzartig der Gedanke, dass, wo ich wandere, ich möglicherweise in die Spuren eines anderen Wanderers trete. Des Wanderers schlechthin. Des ganz anderen. Es war am Ufer des Sees Genezareth. Selbstverständlich war mir klar, dass der Boden, auf...
In der Betrachtung der Erde sind die Ozeane als das flächenmäßig größte Gebiet noch wenig untersucht und in ihrem Wesen wenig verstanden. Die Klimaforschenden stehen den umfangreichen Messergebnissen der Temperaturveränderungen,...
Klint hinterließ ein reiches künstlerisches Werk, das zugleich geisteswissenschaftliche Forschung ist. Nach großen Ausstellungen in den letzten Jahren kursierte allerelei über ihre Beziehung zur Anthroposophie und zu Rudolf Steiner. Charles...
Vor 100 Jahren, am 2. Mai 1924, starb die Künstlerin und Gefährtin Rudolf Steiners Edith Maryon. Ein Gespräch mit Barbara Schnetzler und Rembert Biemond über die britische Bildhauerin. Die Fragen stellte Wolfgang Held. Wie kam es, Rembert Biemond, dass du dich schon in den 90er-Jahren mit Edith Maryons Werk und Biografie beschäftigt hast? Rembert Biemond Wie viele andere war ich an der Geschichte der Anthroposophischen Gesellschaft interessiert. Sechs Vorstandsmitglieder gab es 1924 inklusive Rudolf Steiner – aber...
Die Corona-Zeit hat in einem bis dahin nicht gekannten Umfang eine Mischung von Medizin und Politik in das Bewusstsein aller gebracht. Sie schuf eine ungewöhnliche und für viele unangenehme Verbindung...
Der Mensch ist kein willenloser ‹Teil› der Natur, sondern ihr Partner. Wir verfügen über Bewusstsein und die Zukunft der Erde hängt von uns ab. An den Zyklen von Sterben und Erblühen bei...
Gerhard Kienle (1923–1983), Begründer des Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke und der Universität Witten/Herdecke, war in Politik und Kultur ebenso engagiert wie in der Anthroposophischen Gesellschaft. Das war ein Spagat, der nach Kienle keiner sein sollte und auch heute ein scharfes Licht auf den Selbstbezug in der Anthroposophischen Gesellschaft wirft. In einem Brief schrieb Kienle im Juli 1954 über seine Arbeit in der Tübinger Universitätsnervenklinik (unter Prof. Ernst Kretschmer): «Es wissen alle, dass ich Anthroposoph bin, ich mache...
Ostern hat etwas Abgründiges. Ein Abgrund, aus dem das Licht scheint. Das Zarte ist eine Möglichkeit, durch die Dunkelheit zu gehen und selbst ein kleines Licht zu werden, das die...
In verschiedenen Schichten unseres Seins zeigt sich Zartes mannigfaltig. Zarte Gedanken Gedanken sind Beziehungen zwischen zwei- oder mehrerlei. Zarte Beziehungen sind mögliche, veränderbare, werdende, zerbrechliche. Zarte Gedanken definieren nichts, sie...


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