Nach sieben Jahren und nach Corona kamen Menschen der anthroposophischen Bewegung zu Michaeli am Goetheanum wieder zusammen. Drei Tage blühte der Austausch zwischen Peripherie und Zentrum. Die Weltkonferenz war ein...
Wie die Konferenz von verschiedenen Personen erlebt wurde. Deutschland Theresia Alt Ich war zuletzt vor über 20 Jahren am Goetheanum gewesen und hatte damals unter den moralischen Ver- und Geboten...
Einmal im Jahr, oft an einem von Religion und Tradition bestimmten Tag, gedenkt die Gemeinschaft der Lebenden der Gemeinschaft der Toten. In vielerlei Arten wird je nach Kultur ein Totengedenken gefeiert, nicht selten über mehrere Tage andauernd. In der nördlichen Hemisphäre zelebrieren wir Tage wie Totensonntag genau dann, wenn das Licht sich immer weiter zurücknimmt und die Natur leise verstummt, bis sie nur noch gedämpfte Töne von sich gibt. Was heißt Gedenken? Jeder Mensch gedenkt...
Seit dem Überfall der Hamas-Kämpfer auf die israelische Bevölkerung am 7. Oktober tobt in Israel und Gaza der Krieg. Die Krise ist auf allen Ebenen, die Katastrophe ist offenbar. Wie...
Das Immunsystem entwickelt sich in Beziehung. Von der Empfängnis bis zur Pubertät brauchen Heranwachsende einen starken sozialen ‹Uterus› für ihre lebenslange Gesundheit. Drei Hüllen, die uns zur Geburt bringen Von Stufe zu Stufe wird der Mensch intrauterin durch neue Entwicklungsimpulse auf das Leben auf der Erde vorbereitet. Ist ein Impuls gegeben, wirkt er weiter, auch wenn ein neuer dazukommt. Die Stufe wird nicht abgelöst durch eine neue, sondern wirkt im Verbund mit allen vorangegangenen und...
Der Kern der Anthroposophischen Medizin ist, dass wir das Schicksal des Menschen in unserem Bewusstsein tragen, auch wenn wir nicht alles überschauen. Wie kann man im Körper dieses Schicksal in...
Wer einer Sache auf den Grund gehen will, braucht Zeit. Roland Halfen (1958–2023) hat sich für das, was er sich vorgenommen hat, Zeit genommen. Jetzt ist er plötzlich und unerwartet gestorben.  Eine Biografie, die auf Jahrhunderte angelegt schien, ist abrupt zu Ende gegangen. Unermüdlich und methodisch arbeitete sich Roland Halfen durch enorme Mengen an Literatur und Archivgut, legte Zusammenhänge frei wie ein Archäologe, der mit Spaten und Pinsel Erdschichten und Schutt vorsichtig beseitigt, um Entferntes und Vergessenes ans Licht zu bringen. Sein Denken war umsichtig, bewegte sich empathisch in Kreisbewegungen und weiten Bögen um den Gegenstand....

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