Hierin liegt die große Bedeutung der Erinnerung im Übergang von der Empfindungs- zur Verstandesseele. Das Wort ‹Er-innerung› verrät, dass es...
‹Parzival› als Epos von Wolfram von Eschenbach kann man bisher nicht auf Hebräisch lesen. Das möchte eine Gruppe junger Menschen ändern und daraus einen hoffnungsvollen Impuls für die Gesellschaft schöpfen. Wir sprachen mit Roi Schmelzer, einem der Initiatoren.
In letzter Zeit schreibe ich mehr von einem ‹Wir› als von mir. Ich ersetze öfter die Worte ‹mich› und ‹mein› durch ‹unser›: unser Suchen, unsere Zukunft, unsere Welt, unsere Angst, unser Zögern, unsere Ohnmacht, unsere Geister. Mein ‹Wir› ist nicht verschlossen, sondern luftig und warm. Ich fühle mich in ihm...
Wir werden eingetauchtund mit den Wassern der Sintflut gewaschenWir werden durchnässtbis auf die HerzhautDer Wunsch nach der Landschaftdiesseits der Tränengrenzetaugt...
Das Immunsystem entwickelt sich in Beziehung. Von der Empfängnis bis zur Pubertät brauchen Heranwachsende einen starken sozialen ‹Uterus› für ihre...
Rätselhaft ist, wieso vergangene Zivilisationen Elektrizität erforscht haben, Kohle als Energiequelle kannten oder den Mechanismus des Rads beherrschten, jedoch darauf verzichteten, daraus einen Vorteil zu ziehen. Für die Philosophin Maryvonne Perrot liegt der Grund darin, dass diese technischen Prozesse zu sehr mit den Götterkräften zusammenhingen. So schreibt sie zur Kultur...
Der Leib ist ein Erlebnis. Durch ihn findet das Ich sein Schicksal. Zu Beginn eine kurze Klärung darüber, wie ich...
Identität und Identitätspolitik sind Schlüsselbegriffe. Viele Menschen fühlen sich heute in ihrer Identität bedroht, durch Globalisierung, als Migrantin oder als...
Kann man ein Wesen malen, das geistig-göttlicher Natur ist? Und wie lässt sich ein Mensch gewordener Gott malen, sodass nicht nur die menschliche Seite zur Geltung kommt? Zum Schaffen der Malerin Ninetta Sombart 1925-2019.
Jetzt, wo Rudolf Steiner 100 Jahre tot ist, können wir es ja sagen: Steiner war der letzte Guru! Nicht dass...
Ich erlebe Tag für Tag wunderbare Dinge. Ich lebe nicht im Bewusstsein, dass die Weltsituation eine Katastrophe ist und alles immer schlimmer wird. Vielleicht bin ich naiv, vielleicht schaue ich nicht richtig hin, aber ich habe tatsächlich den Eindruck, dass ich Zeuge eines Sonnenaufgangs bin, und nicht eines Untergangs.













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