In letzter Zeit schreibe ich mehr von einem ‹Wir› als von mir. Ich ersetze öfter die Worte ‹mich› und ‹mein›...
Wegen der Coronakrise werden Schulen in vielen Ländern weltweit geschlossen. Online-Learning wird dabei automatisch als «Palliativ» für diese Situation eingesetzt. Für Thomas Stöckli fordert diese Ausnahmesituation, dass wir unseren Begriff von Schule wieder beweglich machen und gemeinsam Neues über das Lernen lernen.
Hierin liegt die große Bedeutung der Erinnerung im Übergang von der Empfindungs- zur Verstandesseele. Das Wort ‹Er-innerung› verrät, dass es um Verinnerlichung geht. Äußeres wird Inneres. Die Empfindungsseele vermag dies schon bis zu einem gewissen Grad, insofern sie eine Zeit lang innere Bilder der äußeren Welt festhält. Sonst wäre sie...
Warum wir eine spirituelle Landwirtschaft und auch Ökologie brauchen, hat zutiefst mit dem Wesen des Menschen und seinem Selbstverständnis zu tun. Die Erde sind wir. Sie ist nicht ein von uns getrenntes, unabhängiges Wesen.
Bittet – so wird euch gegeben; Suchet – so werdet ihr finden; Klopfet an – so wird euch aufgetan. (Matthäus 7,7) Die beste Art, um alt...
Der Leib ist ein Erlebnis. Durch ihn findet das Ich sein Schicksal. Zu Beginn eine kurze Klärung darüber, wie ich Körper und Leib in diesem Text verstehe: Als Körper gelten die physischen Bedingungen. Als Leib gilt das belebte, persönliche Sich-Ausdrücken, Sich-Zeigen durch eine subjektbezogene Entwicklung; der Leib wird, der Leib...
Der Lehmbauer, Holzverarbeiter, Aufstrichverkäufer, Kindercampbegleiter, Caterer und Allrounder Robert Graulich bezeichnet das Zuhören als seine eigentliche Berufung. Was bedeutet ‹Zuhören›...
Es beginnt bei mir, aber es geht nicht um mich. Bei der Betrachtung unseres persönlichen Weltverhältnisses entdecken wir in der...
Die Welt und sich selbst heute zu begreifen bedeutet, die Widersprüche und Brüche außen und innen begreifen und ergreifen zu können. Rainer Maria Rilke, Zeitgenosse Rudolf Steiners, gibt dazu einen poetischen Schlüssel mit seinem letzten großen Werk: den ‹Duineser Elegien›.
In verschiedenen Schichten unseres Seins zeigt sich Zartes mannigfaltig. Zarte Gedanken Gedanken sind Beziehungen zwischen zwei- oder mehrerlei. Zarte Beziehungen...
Ostern hat etwas Abgründiges. Ein Abgrund, aus dem das Licht scheint. Das Zarte ist eine Möglichkeit, durch die Dunkelheit zu...








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