Wo Gott mich über Gott nicht sollte wollen bringen,So will ich ihn dazu mit bloßer Liebe zwingen. Angelus SilesiusAus: Cherubinischer...
Jean erscheint bereits mit ausgestreckter Hand und einem leuchtenden Hut aus Licht auf dem Kopf. Dieser besondere Hut, den vielleicht...
Die Sonne schaueUm mitternächtige Stunde.Mit Steinen baueIm leblosen Grunde.So finde im NiedergangUnd in des Todes NachtDer Schöpfung neuen Anfang,Des Morgens junge Macht. Die Höhen lass offenbarenDer Götter ewiges Wort,Die Tiefen sollen bewahrenDen friedensvollen Hort.Im Dunkel lebendErschaffe eine Sonne.Im Stoffe webendErkenne Geisteswonne. Rudolf Steiner, am 17. Dezember 1906 in Berlin. In: Wahrspruchworte, GA40....
Ein Jahr der Verunsicherung geht zu Ende. Mit dem Weihnachtsabend mündet der Strom der Krisen und Kollapse in die Stille...
Das menschliche Ich ist die Urkraft allen Schaffens und Gestaltens. Es prägt daher seine Kraftgestalt und deren Gliederung all seinen...
Mit dem Titel ‹Erinnern an die Zukunft› zielt die jetzige Ausgabe der Vierteljahresschrift ‹Stil› auf die Widersprüchlichkeit der Einweihung. Es ist Todeserfahrung und Geburt, es ist Steigerung der Zeitlichkeit und Erfahrung des Ewigen. Aus der Vortragsreihe ‹Mysteriengestaltungen› vom Frühjahr 2024 sind einige der Betrachtungen jetzt versammelt. Der Artikel von Jaap...
Inbegriff der Tätigkeit, die alle menschlichen Werke außer Kraft setzt, ist die Dichtung. Denn was ist Dichtung, wenn nicht ein...
Seit mehreren Jahrhunderten vernachlässigte der wissenschaftliche Materialismus die experimentellen Voraussetzungen seiner eigenen Forschungstätigkeit und strebte nach einem äußeren, körperlosen ‹Gottesblick›...
Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen, und das Leben den betrübten Herzen, die des Todes warten und kommt nicht, und grüben ihn wohl aus dem Verborgenen, die sich fast freuen und sind fröhlich, daß sie das Grab bekommen, und dem Manne, deß Weg verborgen ist,und Gott vor ihm denselben...
Das Bewusstsein zerbricht die Einheit des Lebens. Solange diese Einheit zerbrochen bleibt, schwelgen wir in den unendlichen Windungen der inneren...


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