Warum plagen wir einer den andern? Das Leben zerrinnt, und es versammelt uns nur einmal wie heute die Zeit. Friedrich...
Das Licht
dessen Klarheit verwandelt
Welt, Menschen und Dinge
Für mich
Über den Sommergärtengedämpfter Glanz.Schwirrender Flügel Gesummeund Faltertanz. Träumender Wesen Lebendurchzittert die Luft.Sinnebetörend verschenkt sichLavendelduft. Unbewusst sinken die Blütenbald ihrer Reife zu.Schauenden Auges erwachen,o Mensch, darfst du. Erika BeltleAus: Gesammelte Gedichte. Stuttgart 2008, S. 635. Wenn die Sonne mit der Sommersonnenwende zur Mittagsstunde ihren höchsten Punkt erreicht, beginnt allmählich das Erwachen...
«Eines Tages», so erzählt der Kunstkritiker Max Osborn kurz nach Rudolf Steiners Tod über einen Vorfall in dessen Zeit als...
Aller Anfang ist schwer – es sei denn, man fängt einfach an. Philip KovceAus: Der freie Fall des Menschen ist der Einzelfall....
Pfingstmorgen. Über der Hecke besonnten Flugs eine Flocke. Geist, der weht, wo er will, Blüte, die entführt, Same, der Fuß fasst. Tief greift die Wurzel, über die ich gehe, vor Augen die Flocke, ihr Schwinden im Licht. Aus: Erika Burkart: Das späte Erkennen der Zeichen, Frankfurt am Main 2010, S....
«Und nach den Blüten reifen wahre Früchte», schreibt Dante im 27. Gesang der ‹Göttlichen Komödie› in der Wanderung durch das...
Vor einhundert Jahren erschien Thomas Manns ‹Der Zauberberg›. Seine Brisanz zeigte sich bei den diesjährigen Salzburger Festspielen, wo Altmeister Krystian...
Ich möchte jeden Menschen Aus des Kosmos’ Geist entzünden, Dass er Flamme werde Und feurig seines Wesens Wesen entfalte. – Die andern, sie möchten Aus des Kosmos’ Wasser nehmen, Was die Flammen verlöscht Und wäss’rig alles Wesen Im Innern lähmt. – O Freude, wenn die MenschenflammeLodert auch da, wo sie...







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