Neulich ging ich mit einer Floristin durch das Goetheanum und den umgebenden Garten. Jeder Pflanze zollte sie Begeisterung und Respekt...
Noch in den Nächten leuchten deine Blüten, die an den Tagen Schalen sind voll Licht, so makellos, als berge ihre...
Ich bin wie eine Fahne von Fernen umgeben.Ich ahne die Winde, die kommen, und muss sie leben,während die Dinge unten sich noch nicht rühren:die Türen schließen noch sanft, und in den Kaminen ist Stille;die Fenster zittern noch nicht, und der Staub ist noch schwer. Da weiß ich die Stürme schon und...
Zwischen Sommerweite und Winterruhe ist der Herbst eine Schwelle, das Innehalten zu üben. Menhire laden dazu besonders ein und führen...
man bleibt stehn, wenn er auffällt, erinnert sich.Während man ihn sieht, erinnert man sich: an ihn.Mit einem kurzen Bedauern, da...
Im nördlichsten Waldorfkindergarten, im nordnorwegischen Tromsø, fiebern die Kinder seit Wochen dem 21. Januar entgegen: Dann werden sie die Sonne wieder am Horizont begrüßen können. Die Zeit beginnt wieder zu fließen. Nach acht Wochen Polarnacht. Wie unendlich ausgedehnte Heilige Nächte erscheinen diese Wochen. Die Erde hält mit dem Advent den Atem an, der...
Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,und auf den Fluren lass die Winde...
In ruhiger Fahrt, um die steigenden Fahrradfahrer und -fahrerinnen nicht zu stören, fuhren wir auf dem Motorrad die geschwungene Straße...
Intimität ist in und außerhalb meiner selbst. In der Trockenheit und Einsamkeit der Wüste werde ich auf mich zurückgeworfen, während auf Island das Spiel des Wassers in allen Formen mich ständig einlädt, einzutauchen, an meiner Außengrenze berührt zu werden, in Verbindung zu kommen. Beide Landschaften sind wunderschöne Einöden; sie sind...
«Das Leben der Bienen ist wie ein Zauberbrunnen: Je mehr man daraus schöpft, umso reicher fließt er.» Diese Worte des...
In einem Busch vor dem Haus saß ein Spatz. Er schien keine Angst vor uns zu haben. Ich rückte näher,...








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