Eurythmie ist am Puls der Zeit

Fragen an Elisabeth Viersen. ‹Salz der Erde› wird am 28. Oktober am Goetheanum aufgeführt, ein dramatisches Stück des Salinen-Eurythmie-Ensembles. Unter anderem mit einer Geschichte von Galsan Tschinag, begleitet von zeitgenössischer Musik.

Wir leben ewig

Nach einem Dreivierteljahr Probenzeit präsentiert die Junge Bühne unter Leitung der Regisseurin Andrea Pfaehler dem Publikum ihre neue, mittlerweile fünfte Produktion in zehn Aufführungen am Goetheanum.

Grenzen

Kunst entsteht an Grenzen. Literatur muss sie nicht überschreiten, um zu überzeugen, aber sie muss sie berühren, erlebbar machen, sich an ihnen reiben. An der Grenze begegnet der menschliche Wille sich selbst.

Spuren, in den Sand gelegt

Im März dieses Jahres zur Leipziger Buchmesse erschien Svenja Leibers neuer Roman ‹Staub›. Der Ich-Erzähler ist ein Mann mittleren Alters, der sich aus einer krisenhaften Situation heraus auf eine Reise in den Nahen Osten begibt.

Sternenkunst

Wer das Glück hatte, jemals eines seiner Werke zu sehen, der darf sich freuen auf die erste umfassende Werkschau von James Turrell in Deutschland. Allen anderen sei ausdrücklich eine Reise nach Baden-Baden empfohlen.

Ermutigung 1

Die moralische Krise, in der die westliche Welt sich heute befindet, ist keine der Werte. Sie ist eine der Empfindung. Können ein Unbehagen oder ein Bauchgefühl – Regungen im Vorfeld der Intuition – urteilsfähig machen?

Ermutigung 2

Wäre es möglich, in einem konkreten Zukunftsbild zu zeigen, Platoniker und Aristoteliker einen fruchtbaren Weg des Zusammenwirkens finden können? Könnte eine solche Geschichte nicht Mut machen, das zu probieren, was im Alltag so schwierig ist?

Ermutigung 3

Das Büchlein zeigt mir sein besonderes Titelbild: ein Kind, das im Morgennebel tanzt und die Arme zum Kreuz gebreitet hat. Doch halt, auf S. 77 lese ich: Es ist ein Mädchen aus Nepal, das Shanti heißt und im Rauch einer Müllverbrennung tanzt.

Junges Licht

«In einer dunklen Nacht ward uns ein Kind geboren …» So tönt es mir durch den Sinn, wenn ich das vorliegende Buch von Corinna Gleide in einen Satz zusammenfassen sollte. Von der «Geburt der geistigen Sonne» im Menschen handelt es.

Junge Wut

Ich möchte etwas schreiben. Zur Demokratie. Sie treibt mich um. Das Buch ‹Was tun – Demokratie versteht sich nicht von selbst› möchte ich nicht rezensieren, denn es will etwas anderes, als sich der Literaturkritik zu unterziehen.

Zuschriften

Thomas Stöckli zu den Entwicklungen am Goetheanum, Zuschrift von Herbert Schliffka zum ‹Goetheanum› Nr. 9, Zuschrift von Christian Fey zum Artikel ‹Die gespaltene Erde›, ‹Goetheanum› Nr. 24, Zuschrift von Karl-Reinhard Kummer zum neuen Leitsystem.

Gewissensbildung

Welche neuen Beziehungen braucht es, um Bildung für die Zukunft zu ermöglichen? Gedanken des Drehbuchautors über den im Herbst erscheinenden Spielfilm ‹CaRabA›, welcher eine Vision zu diesen Fragen geben will.