Ich finde das Schöne, wo ich berührbar bin und weil ich berührbar bin. «And beauty lies exhausted in the streets»,...
Durch Medien, die uns eine Sache vermitteln wollen, entfernt sich das unmittelbare Erleben ein Stück weiter vom Leib und wird...
Der Umgang mit karmischen Eindrücken fordert Achtsamkeit, Bescheidenheit und die Fähigkeit, echte Ich-Erinnerungen von Identifikationen mit historischen Vorbildern zu unterscheiden. Zunehmend sprechen Kinder von Erinnerungen aus der Zeit vor ihrer Geburt, oft aus der jüngeren Vergangenheit. Sie erinnern sich an Orte, an denen sie noch nicht waren, oder an Gegenstände...
Eine Pflanze am neuen Ort verkörpert die neue Umgebung, auch wenn sie ihre Art beibehält. Deshalb sollten die Präparate am...
Künstliche Intelligenz und soziale Medien verändern das Verhältnis zu Sprache und ihrer Bedeutung. Sie fordern das menschliche Denken heraus. John...
Die Lichterfahrung, von der Jacques Lusseyran trotz seiner Blindheit berichtet, eröffnet neue Perspektiven auf die Natur des Lichts. Lusseyran macht auf die innere Dimension des Lichts aufmerksam und zeigt, wie viel hinter dem steckt, was er die ‹Ökonomie des Lichts› nannte. «In dem Augenblick, als ich das Augenlicht verlor, fand...
Wie unterscheidet sich Kunst von Produkten einer Rechenoperation? Christiane Haid zeigt, warum von einer KI erzeugte Bilder nicht vergleichbar sind mit von Menschen hervorgebrachten schöpferischen Werken....
Wer bist du, Schicksal? Ich bin jener, der an deiner Seite geht, der Wächter deiner Lebenswege, dich weisend – bis...
Mikroben haben fast alles erfunden, was das Leben ausmacht. Sie waren schon drei Milliarden Jahre da, bevor irgendein anderes Lebewesen auftauchte. Mikrobiome verbinden alles Leben, die Zellkommunikation untereinander, den Stoffwechsel intern, den Boden mit den Pflanzen, mit den Tieren und alles mit uns. Pflanzen entscheiden, wählen aus, welche Mikroben sie...
War es früher die äussere Kraft, die Autorität und Dominanz verlieh, ist es heute die innere Kraft der Erziehenden –...
Es gibt ein Wort, welches letztes Jahr ‹erfunden› wurde: Ambiguitätstoleranz. Es bedeutet, dass man mit etwas lebt, was nicht geklärt, was ‹ambiguous› ist, zwei Seiten hat und bei dem man nicht weiß, auf was es hinausläuft – gut oder schlecht, frei oder gefangen, unmenschlich oder um so vieles menschlicher?



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