Die größte Änderung menschlichen Lebens war der Wechsel von der Jäger- und Sammlerkultur zum Ackerbau. ‹Neolithische Revolution› bezeichnet der Archäologe Gordon Childe diese Umstülpung des ganzen Lebens. Wir Menschen hörten...
Die technischen Prozesse und die Hardware von KI zu verstehen, hilft, sie frei als Werkzeug benutzen zu können. Oliver Pauletto, verantwortlicher Leiter der IT-Abteilung am Goetheanum, gibt einen Blick hinter diese Kulissen. Als...
Die Menschheit hat neue Gesprächspartner. Während sie gegenüber der Natur halbwegs taub geworden ist, beginnt sie nun, mit Maschinen zu sprechen. Mitunter sprechen uns die Maschinen selbst an, unerwartet: «Guten Tag, wie kann ich Ihnen heute helfen?» Dieses neue Phänomen kann beängstigend sein. Selbst die Entwickler scheinen sich Sorgen zu machen. Versuch eines technosophischen Ansatzes. Im Laufe des 20. Jahrhunderts tauchten zwei Schlüsselkonzepte auf: zunächst das der ‹Biosphäre› – der Sphäre des Lebens – und dann das der ‹Technosphäre› – der...
Was uns als Menschen ausweist, ist unser Körper. Über ihn erfahren wir die Wirklichkeit. KI hat keinen Körper und keinen geistigen Überorganismus, der – wie bei Lebewesen – deren Lebensräume verändern kann. Eine vergleichende Analyse aus...
Eine einzige Frage scheint zurzeit die höchste Priorität zu haben. Nicht Gesundheit, nicht Reichtum, nicht Erfolg, sondern: Wer hat die größte Macht? Dahinter steht geistig der Anspruch: Wessen Wille kann...
Was wir als KI bezeichnen, sind Programme, die auf Algorithmen für automatisches Lernen basieren. Die Konzeption ermöglicht es dem Programm, sich selbstständig weiterzubilden. Hier ein Chat-Auszug, in dem Elias Bartel die KI nach ihrer Selbstwahrnehmung befragt. Wer lehrt wen und wer lernt von wem? 11:19 Uhr Elias: Wenn du nicht gelernt hättest, dass du künstlich bist, was denkst du, wie du dich wahrnehmen würdest? 11:19 Uhr ChatGPT: Wenn ich nicht gelernt hätte, dass ich künstlich bin, wenn mir niemand gesagt hätte: «Du bist KI,...
Im ‹Goetheanum› 7/2025 entwickelten Martin Rozumek und Hans-Christian Zehnter ihre Ansicht, wie in der Sinneserscheinung die Aufforderung zum Lesen im Buche der Natur liegt. Im Zentrum stand die Frage, was aus geisteswissenschaftlicher Perspektive unter ‹Materie› zu verstehen sei. Dieses Mal wenden sie sich dem Licht zu und entwickeln Orientierungslinien für dessen wesensgemäße Betrachtung. Wir lieben das Licht: Sonnenschein, ‹schönes Wetter›. Der Aufstieg des Lichtes, ob am Morgen oder im Frühling, erfüllt uns mit Dank und...
Die kommende Jahrestagung der Medizinischen Sektion widmet sich Rudolf Steiners Buch ‹Grundlegendes für eine Erweiterung der Heilkunst nach geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen›. Wolfgang Held sprach über dieses medizinische Spätwerk von Rudolf Steiner...

Letzte Kommentare