Den Blick öffnen

Athen, Griechenland. Im März fand in Athen eine Konferenz zur Anthroposophischen Medizin statt. Organisiert wurde sie vom Institut für Anthroposophische Medizin in Griechenland. Ein Rückblick.


Die Konferenz mit dem Titel ‹Ein neues Verständnis von kindlicher Entwicklung und Gesundheit› brachte Ärztinnen, Therapeuten, Pädagoginnen, Eltern und Interessierte zusammen, die ein tieferes Verständnis von Gesundheit und menschlicher Entwicklung aus einer anthroposophischen Perspektive gewinnen wollten. Die Anwesenheit von Karin Michael und Marion Debus, Leiterinnen der Medizinischen Sektion am Goetheanum, gab der Veranstaltung einen entscheidenden Impuls. Ihre Vorträge öffneten den Blick für Besonderheiten der kindlichen Entwicklung, Gesundheit und des anthroposophischen Menschenbilds. Sie trugen zudem dazu bei, die Verbindung zwischen der Arbeit in Griechenland und der internationalen Gemeinschaft der Anthroposophischen Medizin zu festigen. Für viele Teilnehmende war die Konferenz die erste intensive Auseinandersetzung mit der Anthroposophischen Medizin. Die Resonanz im Anschluss war bemerkenswert positiv, und das große Interesse von Ärzten, Pädagoginnen und Eltern deutet darauf hin, dass es in Griechenland einen fruchtbaren Boden für diese Arbeit gibt. In diesem Sinne scheint sich in Südeuropa ein Feld für Anthroposophische Medizin herauszubilden, wobei Griechenland einer der Orte ist, an denen dieser Prozess derzeit stattfindet. Das griechische Institut für Anthroposophische Medizin setzt sich weiterhin für die Entwicklung der Anthroposophischen Medizin im Land ein, unter anderem durch Bildungsinitiativen, Konferenzen und die Zusammenarbeit mit internationalen Kolleginnen, Kollegen und Institutionen. Derzeit prüft das Institut in Kooperation mit der Medizinischen Sektion am Goetheanum die Möglichkeit, 2027 eine zweite Zusammenkunft zur Anthroposophischen Medizin in Griechenland zu organisieren. Langfristig ist geplant, eine jährliche Konferenz zu etablieren und die Bildungsarbeit in der Region weiter auszubauen.


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Bild Institute of Anthroposophic Medicine in Greece

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