Der Unternehmer Daniel Häni, Mitbegründer und Co-Geschäftsführer des Unternehmens Mitte in Basel, und Enno Schmidt haben 2006 in der Schweiz die Initiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen auf den Weg gebracht. Heute sind sie im Gespräch über die Initiative ‹Karma für alle›, einen umgekehrten Kultus und das Potenzial von Volksinitiativen zur Bewusstseinsbildung. Die Fragen stellte Enno Schmidt.
Daniel, was für ein Mensch bist du?
Ein Mensch der Mitte.
Ich erlebe dich mehr als Macher mit Ideen und einer Lust am Provozieren.
Die Provokation ist nur ein Mittel, nicht mein Wesen.
Wie würdest du dein Wesen beschreiben?
Ich bin Unternehmer. Mein Wesen ist aber ebenso und feiner mit der Kunst und der Politik verbunden. Es lebt im Zusammenhang dieser drei Felder der Gesellschaft und in dem, was sie verbindet.
Was beschäftigt dich in dieser Art deines Wesens persönlich zurzeit am meisten?
Die Neubestimmung des Menschen. Gerade wird neu bestimmt, was es heißt, Mensch zu sein. Die Seele steht auf dem Spiel. Ein Kulturkampf zwischen Transhumanismus, Rückzug ins Private, Selbstermächtigung und erweiterter Spiritualität. Die Neubestimmung des Menschen muss in meinen Augen eine Selbstbestimmung sein. Mit der künstlichen Intelligenz fordern wir uns geradewegs dazu auf. Ich finde es ausgezeichnet, jetzt zu leben. Die heutigen Mysterien sind Willensmysterien.
Joseph Beuys sagt: «Es kommt alles auf den Wärmecharakter im Denken an. Das ist die neue Qualität des Willens.» Und: «Die Mysterien finden im Hauptbahnhof statt, nicht im Goetheanum.» Hat das mit dem zu tun, was du meinst?
Ja. Beuys war ein Meister darin, solche Formeln rauszuhauen. Er brachte damit die Frage und das Empfinden einer ganzen Generation zum Ausdruck: Raus aus den Hinterzimmern. Sich zeigen. Öffentlichkeit. Wärmevorgänge. Die Menschheit ist über die Schwelle gegangen. Was heißt das heute?
Das heißt, die Eintritte in geistige Wirklichkeiten finden im Leben von jedem statt, nicht nur im Tempel für Auserwählte.
Vor allen, durch alle und für alle!
Du hast den Satz aufgestellt: ‹Karma für alle›. Was hat es damit auf sich?
Ich bin der Ansicht, dass wir sehr wahrscheinlich nicht nur einmal leben und dass Dinge, die uns passieren, nicht willkürlich sind. Es ist an der Zeit, die Themen Wiedergeburt und Schicksal besprechbarer zu machen.
In dem, was einem passiert, siehst du eine Vorherbestimmung?
Nicht deterministisch. Es kommt darauf an, was ich aus dem mache, was sich ereignet und mir begegnet. Als freier Mensch kann ich mich so oder so oder gar nicht oder noch mal ganz anders dazu verhalten. Das Schicksal ist meine Gelegenheit.
Und wie du in den Gelegenheiten handelst, das hat wiederum Folgen und schafft Vorbedingungen in deine Zukunft hinein?
Unbedingt! Sonst wäre es schwierig, etwas aufzubauen und dem Leben Sinn zu geben. Das ist möglich, weil die Taten Folgen haben. Stell dir vor, du tust etwas, und es passiert nichts. Verantwortung wäre unmöglich.
Was siehst du als das Folgenreichste an, was du in deinem Leben getan hast?
Exoterisch gesehen ist es die Volksinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Wir haben mit dem Narrativ und mit der Kampagne viele Millionen Menschen erreicht. Dafür brauchte es auch das Unternehmen Mitte, das die Basis bildete für die Volksinitiative und meine weiteren Unternehmungen. Noch weiter geschaut ist es meine Mitarbeit im Jugendkreis.
Du meinst den esoterischen Jugendkreis. Was ist der für dich?
Ein modernes Kernkraftwerk. Eine Meditationsgemeinschaft, die sich in den Dienst des Zeitgeistes stellt. Wir bauen mit einer sich über die Nacht und den Tag in drei Teilen aufbauenden Meditation einen ‹Wagen› für den Zeitgeist. Für mich ist wegweisend, dass wir nicht für uns selbst meditieren, sondern die Kraft, die wir erzeugen, für eine Potenzierung zur Verfügung stellen.
Wie kamst du dazu?
Das war 1995, ich suchte nach einer esoterischen Verankerung meines Lebens. Mich sprach die Organisationsform sehr an: Menschen treten aus eigenem Entschluss in dieses Kraftwerk ein, indem sie eine Angelobe-Formel in Anwesenheit anderer Mitwirkender sprechen, die dies bezeugen. Man stellt dabei die Beurteilung der eigenen Person geistigen Wesen anheim. Das ist insofern bemerkenswert und sozialpraktisch, dass es ein gegenseitiges Sich- Beurteilen erübrigt und die Sache dynamisch macht. Der Entschluss, dies zu tun, geht über das jetzige Leben hinaus.
Ein Entschluss über das jetzige Leben hinaus, wie verstehst du das?
Als erweiterten Lebenshorizont. Dass ich wiedergeboren bin und werde, empfinde ich als Selbstverständlichkeit.
Hast du Erlebnisse, die eine Existenz über das jetzige Leben hinaus für dich evident machen?
Als meine Mutter starb, war ich fünf Jahre alt. Ich habe ihren Tod als Transformation erlebt und nicht als endgültig. Ich fand die Erwachsenen sehr unmöglich in dem protestantischen Dorf im Berner Mittelland, wo ich aufgewachsen bin. Alle glotzten sie in das Grab hinunter und bemerkten nicht die Anwesenheit meiner Mutter. Sie bemitleideten mich. Ich fand die Erwachsenen komisch. Ich fühlte mich stets von meiner Mutter begleitet, bis ins Erwachsensein hinein. Sie gab mir Kraft und ermöglichte mir eine frühe Selbstständigkeit.
Hast du Erinnerungen an eigene frühere Leben?
Ja, aber das ist heikel.
Wie bist du dazu gekommen?
Das kam so, dass mir vor langer Zeit ein Freund, der Karmaforschung betrieb, ein Couvert in mein Postfach steckte. Darin stand, wer ich im letzten Leben gewesen sein soll. Das fand ich ganz unmöglich und übergriffig, weil ich ihn gar nicht danach gefragt hatte. Ich lehnte die Aussage ab. Erst nach einiger Zeit ging ich seiner These doch nach und war erstaunt über die Zusammenhänge, die ich zu meinem jetzigen Leben sehen und empfinden konnte.
Was für Zusammenhänge sind das?
Vor allem das Durchgehende auf der Impulsebene. Aber auch gewisse Eigenarten von mir – ich habe zum Beispiel etwas Strenges in meinem Wesen, bei dem ich manchmal selbst erschrecke, woher das kommt. Das hat eine Herkunft, auch wenn ich heute ein anderer Mensch mit anderen Fähigkeiten bin. Hilfreich ist mir auch, dass ich so besser verstehen kann, warum ich bei bestimmten Dingen stark emotional reagiere oder reagiert habe. Auf diesem Hintergrund konnte ich solche Emotionen verwandeln. Aus starken Abneigungen wurden Beziehungen.
Hatte das auf dich noch weitere Wirkungen?
Es hatte insgesamt eine bekräftigende und fundierende Wirkung auf meine Lebensziele. Aber es gab kaum Gelegenheiten, wo ich diese Zusammenhänge hätte besprechen können. Später traf ich eine Person, der ein ähnliches Schicksal wie mir widerfahren ist. Auch ihr war ein ‹Name› umgehängt worden, wer sie im letzten Leben gewesen sei. Und diese beiden Personen, ihre und meine, hatten im letzten Leben miteinander zu tun. Als wir die Parallelen bemerkten, beschlossen wir, unter uns offen darüber zu sprechen. Daraus entstanden eine tiefere Lebensbezogenheit und Hinwendung auf die Möglichkeit, dass wir diese Personen im letzten Leben waren.
Hattest du das Gefühl, auf diese Weise prüfen zu können, ob die Annahme eurer letzten Erdenleben stimmt?
Nein, es fehlten uns die Möglichkeiten dazu. Wir machten zwar zusammen die Karmaübungen von Steiner. Das gab ein Fundament, aber es kam auch die Angst auf, sich nur gegenseitig zu bestätigen. Dann aber ergriff ich die Möglichkeit, dass mich eine Karmatherapeutin in dieses letzte und in weitere frühere Leben zurückführte. Das ging erstaunlich gut, indem sie einen sicheren Raum dafür geschaffen hat und mich bei Tagesbewusstsein imaginativ in diese Vergangenheiten führte.
Gab dir das eine Sicherheit in der Frage, ob das erfunden ist oder stimmen kann?
Es machte die Geschichte noch wahrscheinlicher. Ich stand erlebend darin. Gleichzeitig machte es mich aber auch gelassener und freier dafür, dass es vielleicht auch nicht stimmt. Oder dass es nicht genau stimmt. Das, was ich daraus für mein jetziges Leben bereits gelernt habe, hat Bestand, unabhängig davon, ob die Geschichte stimmt oder nicht. Das Fruchtbare und Freie ist, diese Perspektive einnehmen zu können. Es erhöht die Bereitschaft, das Leben anzunehmen.
Also nicht die Festlegung, wer jemand war, sondern ein Spiel mit Perspektiven? Ist das dann Spielerei?
Spielerisch ja, unernst nein. Meine Erfahrung ist, dass, wenn es zum Erlebnis kommt, es im Kern nicht mehr darum geht, wer jemand war, sondern darum, was sich daraus für das Verständnis des gegenwärtigen und zukünftigen Lebens erschließen lässt. Ich möchte andere dazu anregen, mutig und vorsichtig mit diesen Fragen umzugehen. Ich habe noch niemanden getroffen, der das nicht kann, aber viele, die es sich nicht trauen oder dabei verkrampfen. Mein Argument ist: Wir reden über so vieles, worüber wir nichts Genaues wissen. Warum sollten wir nicht lernen, über frühere Leben zu sprechen und sie in Betracht zu ziehen.
‹Karma für alle› ist nicht nur ein Satz, sondern Titel eines Projektes. Was hat es damit auf sich?
Gerade bereiten wir mit der Universität Witten/Herdecke ein Pilotprojekt vor, das in Umfragen untersucht, was ein Perspektivenwechsel von ‹nur ein Leben› zu ‹wiederholte Leben› bewirkt. Wie beeinflusst die Perspektive, nur einmal oder mehrfach zu leben, deine Verantwortungsfähigkeit, dein Lebensgefühl, deine Arbeit, deinen Umgang mit Krisen?
Was erwartest du dir von der Studie?
Dass viele mitmachen und den Perspektivenwechsel üben! Es ist ja nicht bewiesen, dass es keine wiederholten Erdenleben gibt. Dies für möglich zu halten, erlebe ich als fruchtbar. Die Ergebnisse werden dabei nicht das einzig Wichtige sein. Aber vielleicht werden sie wegweisend. Wie bei einer Volksabstimmung. Da ist der Prozess der Bewusstseinsbildung auch wichtiger als das Resultat der Abstimmung.
Du magst die Vorläufigkeit, den Prozess, nicht das Endgültige?
Ich erlebe das Endgültige als lebensfremd. Ich mag das permanente Provisorium. Ich suche das Verhältnismäßige. In guter Schweizer Tradition antworte ich gerne mit ‹je nachdem› und ‹sowohl als auch›.
Mit ‹sowohl als auch› meint man zumindest, nichts falsch zu machen?
Je nachdem: Es kann auch ein Fehler sein, nichts falsch zu machen …
Im nicht Festgelegten, wo bist du darin?
Nicht festgelegt zu sein, hält mich wach und handlungsfähig. Das Festlegen kann nützlich sein, um auf den Weg zu kommen. Dann aber ist es besser, wieder loszulassen.
Wie kommst du zu Inspirationen?
Sokratisch. Durch die anderen. Alleine bin ich nichts. Mir kommen Einfälle, wenn ich jemanden etwas frage, oder wenn ich gefragt werde. Alleinsein oder ignoriert werden ist für mich eine Höchststrafe. Bei Public Secrets haben wir ein ganz und gar fragenbasiertes Wahrnehmungsorgan als Gesprächsformat entwickelt. Für mich ein Genuss.
Du hast das Public-Secrets-Ensemble mitbegründet. Dir geht es um die Schaffung von Gelegenheiten für Begegnungen und Austausch, damit, wie Beuys sagte, die Geheimnisse produktiv werden?
Ja. Ich mag das Produktive sehr. Ich mag das Zugänglichmachen und ich mag im Ensemble die Nähe zwischen den Mitgliedern, ohne dass jemand dem anderen sagt, was er zu tun hat. Es gibt kein Programm. Eigeninitiative geht vor. Das empfinde ich als zeitgemäß. Ich finde, das Public-Secrets-Ensemble hat von der Art her etwas von einem umgekehrten Kultus.
Was verstehst du unter einem umgekehrten Kultus?
Wir kennen den Kultus von der Kirche. Da bist du empfangend. Umgekehrter Kultus heißt, du wirst auch Sender. Du ergreifst Initiative. Du bist nicht nur das Gefäß für das Göttliche, sondern gehst ihm aktiv entgegen. Du bringst es mit hervor, wirst vom Geschöpf zur Schöpferin und zum Schöpfer. In der Soziologie spricht man von ‹Top-down› und ‹Bottom-up›. Politisch kennen wir es als föderalistisches und direktdemokratisches Prinzip, als Subsidiarität. Das hat in meinen Augen mit umgekehrtem Kultus zu tun. Auch das bedingungslose Grundeinkommen hat diese Richtung.
Ein Kultus ist ein esoterisches Geschehen. Was ist dein Erleben vom Esoterischen eines umgekehrten Kultus?
Innerlich hat Kultus mit Gemeinschaft zu tun. Ich erlebe den umgekehrten Kultus im Paradox der Verbindung höchster Willensaktivität aus freien Stücken mit einer höheren und mit anderen geteilten Absichtslosigkeit. Etwas stark zu wollen, ohne es zu zwingen. Ein ‹Haus für nichts›, wie wir das bei Public Secrets nennen. Wenn der umgekehrte Kultus in einem Team gelingt, spüre ich ein ‹Willenszauberwesen›.
Bei einer Volksabstimmung werden an der Abstimmungsfrage Haltungen sichtbar und können sich so im Austausch miteinander auf dieser Ebene wandeln und Gemeinschaft erneuern. Du hast bereits ein Format entwickelt, das aktiv Volksinitiativen fördert.
Ja, ich will eine Plattform für Volksinitiativen aufbauen mit einem Team, das sich ganz der Wahrnehmung des Zeitgeistes und der Fragenformulierung widmet. Was sind die relevantesten gesellschaftlichen Fragen, die sich als Volksinitiative für eine Volksabstimmung formulieren lassen?
Was brauchst du für die Umsetzung?
Bisher war alles im ehrenamtlichen Modus. Der nächste Schritt ist, mit einem professionellen Team zu zeigen, wie ein entsprechender Inkubator für gesellschaftliche Entwicklung und Agendasetzung fruchtbar arbeiten kann. Ich kann mir einen medialen Wettbewerb vorstellen für die schönsten politischen Ideen – Political Voice of Switzerland könnte er heißen. Ein Fernsehformat. Die Gewinner des Wettbewerbs erhalten alles, was es braucht, um eine Volksinitiative erfolgreich zu lancieren.
Dir geht es als Plattformbauer in einer letztlich absichtslosen Weise darum, Menschen zusammenzubringen, woraus entstehen kann, was sonst nicht möglich wäre, ergebnisoffen. Damit Verborgenes offenbar und Zukunft wirklich wird. Ist das ein durch die Inkarnationen gehender Impuls von dir, Lebendigkeit in etwas zu bringen?
Ja. Festgelegtes verflüssigen und Erstmaliges ermöglichen. Das trifft dieses Durchgehende. Lebendigkeit ist ein gutes Stichwort, um ein besonderes Beispiel zu nennen: Ich engagiere mich in der Firma Pneumatit. Da geht es darum, Leben in den Beton zu bringen. Wir vertreiben ein biodynamisches Präparat, das man dem angerührten Beton beigibt. Die Menschen beschreiben den mit dem Pneumatit-Präparat versetzten Beton in Erlebnisberichten als warm, weich und Lebenskräfte spendend. Physikalisch bleibt der Beton gleich. Das Präparat wirkt auf der ätherischen Ebene.
Das Ätherische ist, wie Birgit Ebel als Ätherforscherin sagt, die neue Wirklichkeitsebene. Es geht um ein bewusstes Umgehen mit den Kräftewirksamkeiten des Lebendigen. Die natürliche Lebendigkeit nimmt ab.
Ja, sie nimmt sogar drastisch ab. Man kann das an der Bodenfruchtbarkeit und der Vitalität und Menge des Mikrobioms sehen und messen. Ich will helfen, diesen Trend umzuwenden. Wie ist es möglich, die Bodenfruchtbarkeit wieder zu erhöhen? Bildlich gesprochen: Wie ist es möglich, die Wüste zu bepflanzen, wie es uns Sekem in Ägypten schon vormacht? Was können wir davon lernen, um die Lebendigkeit und Fruchtbarkeit auch hierzulande zu fördern? Sollten wir zum Beispiel die Würde des Mikrobioms in die Verfassung schreiben?
‹Mikrobiom in die Verfassung›, das wäre der Vorschlag einer nächsten Volksinitiative? Du magst Volksinitiativen?
Volksinitiativen sind in meinen Augen das effizienteste und erfolgversprechendste Mittel der Bewusstseinsbildung. Mit relativ wenig Aufwand können wir viele Millionen Menschen erreichen und auch beteiligen. Das geht viel tiefer und weiter als ein Vortrag, ein Buch oder ein Film. Du erreichst die Menschen als Mitgestaltende und Mitbestimmende. Eine Volksabstimmung ist ein Ereignis, echt und existenziell mit Folgen. Du bist damit auf der Wirklichkeitsebene und betrittst die größte Bühne für gesellschaftliche Entwicklung.
Hast du auch Selbstzweifel?
Ja, wenn ich zu etwas Nein sage. Da kommen mir Zweifel. Ich kenne die Hemmungen, Nein zu sagen, wenn das Schicksal mir eine Gelegenheit bietet. Ist nicht das Schicksal intelligenter als meine Vorlieben? Ich will ein Ja-Sagender werden. Amor fati.
Titelbild Daniel Häni, Foto: Enno Schmidt

