Am 1. Mai 1903 schrieb Luise von Schulenburg, Mitglied der Theosophischen Gesellschaft, an Rudolf Steiner: «Es liegt mir noch besonders am Herzen, Sie recht bald einmal hier zu sehen, da dann noch eine sehr liebe Bekannte von mir (Baronin Heyking) zu mir kommen möchte.
Um zu verdeutlichen, wie die Erinnerungsfähigkeit mit dem Ich zusammenhängt, erzählt Rudolf Steiner in zahlreichen Vorträgen von einem Mann, den er «sehr gut kannte», mit dem er «eine Zeit lang zusammen gearbeitet hatte» und der sein Gedächtnis eine Zeit lang verlor.
Marginalien zu Rudolf Steiners Leben und Werk Nr. 37. Nach Monaten der Vereinsamung in Weimar fand Rudolf Steiner 1891 in Pfarrer Max Christlieb einen Menschen, der ihn verstand. Doch beim Wiedersehen 1906 war aus der innigen Seelenverbindung nur noch Distanz geworden. In seinen ersten Monaten in Weimar fühlte sich Rudolf...
Hermann Bahr (Linz, 19. Juli 1863–15. Januar 1934, München) war über Jahrzehnte wortgewaltiger Vertreter von vielerlei Strömungen: Deutschnationalismus, Naturalismus, Wiener...
Als erstmals die ‹Romantische Walpurgisnacht› aus Goethes ‹Faust I› im Goetheanum aufgeführt wurde, macht Rudolf Steiner in einem einführenden Vortrag darauf aufmerksam, wie man an dieser Dichtung sehen könne, «dass es aus spirituellem Verständnis geschrieben ist» (GA 273).
Marginalien zu Rudolf Steiners Leben und Werk Nr. 22 – Die Schwester ließ sich nach ihrer Erblindung die Werke ihres berühmten Bruders vorlesen. Der taubstumme Bruder schrieb sie nach dessen Tod ab. Rudolf Steiner hatte zwei jüngere Geschwister: Leopoldine und Gustav. Beide wurden in Pottschach geboren und beide hatten Paten aus der...
Die ‹Frauenfrage› – der Kampf der Frauen um das Recht auf Bildung, das Recht auf Unabhängigkeit und das Wahlrecht – war gegen Ende des...
In Weimar lernte Rudolf Steiner den Dichter und Lebenskünstler Otto Erich Hartleben (1864–1905) kennen, mit dem er später einige Jahre...
Einer der engsten Freunde Rudolf Steiners in seinen ersten Studienjahren war Rudolf Ronsperger (29. Aug. 1863–2. Okt. 1890), der Sohn des jüdischen Wiener Konditormeisters Felix Ronsperger. Aus seinem Nachlass stammen einige frühe Briefe Rudolf Steiners, die uns einen intimen Einblick geben in das, was ihn im Sommer 1881 beschäftigt hat....
Marginalien zu Rudolf Steiners Leben und Werk – 26 In ‹Mein Lebensgang› geht Rudolf Steiner ausführlich auf eine Persönlichkeit ein, die sich später gegnerisch...
Im Vortrag vom 22. März 1924 erzählt Rudolf Steiner von einer kleinen Begebenheit, die sich 1888 abgespielt hatte – und die er...











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