Berlin/Ansbach, Deutschland. 10 Jahre Kaspar-Hauser-Forschungskreis und 28 Jahre Kaspar-Hauser-Festspiele.
Vor zehn Jahren gründeten Eckart Böhmer, Intendant der Kaspar-Hauser-Festspiele in Ansbach, und Richard Steel, Leiter des Karl-König-Instituts, den Kaspar-Hauser-Forschungskreis, nachdem Böhmer die Nachlässe von Hermann Pies und Johannes Mayer übertragen bekommen hatte. Seither hat es viele Initiativen gegeben, wie beispielsweise den Aufbau einer bereits über 900 Werke starken Kaspar-Hauser-Bibliothek, sechs Kaspar-Hauser-Festivals auf amerikanischem Boden sowie mehrere Buchveröffentlichungen. Die jüngste Veröffentlichung ist dieses Jahr im Info3-Verlag erschienen: ‹Kaspar Hausers Liebestat und deren Gegenbild im 20. Jahrhundert›. Darüber hinaus ist der Forschungskreis auch wieder bei den diesjährigen Kaspar-Hauser-Festspielen in Ansbach präsent. Diese gehen vom 26. Juli bis zum 2. August über die Bühne. Die Festspiele gelten als die offiziell städtische Kulturveranstaltung mit dem höchsten Anteil an anthroposophischer Geisteswissenschaft. So beinhaltet das Programm beispielsweise Vorträge von Peter Selg, Marcus Schneider, Richard Steel und Markus Osterrieder. Auch die Künste sind stark vertreten, wie zum Beispiel durch das neueste Theaterstück ‹Die besten Menschen› sowie durch eine Interpretation der ‹Goldberg-Variationen› durch Hristo Kazakov.
Mehr Kaspar-Hauser-Forschungskreis
Foto Kaspar-Hauser-Forschungskreis

