Frieden!

Mannheim, Deutschland. Ein Pazifist spricht über Möglichkeiten in einer Welt im Krieg


Ist Pazifismus noch zeitgemäß? Diese Frage stellt sich zwangsläufig, wenn man vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Weltlage über einen Weg zu Sicherheit und Frieden nachdenkt. Selbst in Ländern, die sich nicht in einem Kriegszustand befinden, kreieren Hacker- und Drohnenangriffe auf Infrastrukturen eine Atmosphäre der Bedrohung. Darüber hinaus bieten die Folgen der Klimakrise und knapper werdende Ressourcen immer wieder Anlässe für gewaltsame Konflikte. Wie können wir mit dieser verwundbar gewordenen Zivilisation konstruktiv umgehen? Ist Abschreckung durch Aufrüstung wirklich der einzig mögliche Weg? Für die Gesprächsreihe ‹Anthroposophie im Gespräch› bewegt Friedrich Glasl am 23. Juni an der Akademie für Waldorfpädagogik in Mannheim diese Fragen und Themen. Glasl ist in der Nachkriegszeit aufgewachsen, hat Politikwissenschaften und Psychologie studiert und ein eigenes Modell des Konfliktmanagements entwickelt. Er arbeitet international als Gastprofessor und hat als Berater bei Friedensprozessen in zahlreichen konfliktbehafteten Regionen gewirkt.


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Bild Ahmed Nishaath

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