Weil sich Menschen für etwas interessieren, was es noch nicht gibt, weil sie Mangel erleben und darüber sprechen, weil sie eine Geistfamilie bilden, beginnt Anthroposophische Medizin zu existieren – überall. Unsere Medizin...
Wir brauchen eine Medizin, die nicht nur den Leib delegiert, sondern das Menschliche, das Individuelle wieder einführt. Der Geschäftsführer einer deutschen Landesärztekammer sprach von der «transzendentalen Obdachlosigkeit» der gegenwärtigen Medizin....
Die Tragweite einer ökologischen Medizin umfasst Mensch und Welt. Wir folgen alle einem gemeinsamen Stern. In der Anthroposophischen Medizin geht es darum, diesen Stern zu suchen. Er will erkannt werden. Bei Kranken ist er nicht so leicht zu sehen. Eine therapeutische Gemeinschaft, die einem Stern bewusst folgt, steigert bewusst unsere Fähigkeit, den Stern im anderen wahrzunehmen. Das Wesen eines Sternes sind Wärme und Licht. Es war um 1920 eine revolutionäre Tat, zu sagen: Wenn ihr...
Wenn wir einem Menschen begegnen, ist der erste Eindruck ein Wärmeerlebnis: Ob wir einen Menschen als seelisch warm oder kalt erleben, prägt, wie man dessen seelische Eigenschaften wahrnimmt: Erfahre ich...
Wenn wir uns von den Elementen dem Ätherischen zuwenden, dann ist es wichtig, zu wissen, dass der Äther bis vor 100 Jahren ein Konzept der Naturwissenschaft war. Schon Aristoteles hat...
Zum Gesundsein brauchen wir Hoffnung, Wärme in der Liebe zum anderen Menschen, Perspektiven und eine Sinnsetzung in der Biografie. Geisteswissenschaftliches Verständnis und Umgang mit Schmerzen tragen zur Heilung bei, weil sie erlauben, sich selbst als Mensch und kosmisches Wesen zu begreifen. David Garvin und Matthias Girke erzählen von ihren Erfahrungen mit Schmerzpatienten und dem anthroposophischen Therapieansatz, das Ätherische als Ort der Wandlung aufzufassen. Wir überschreiten die Brücke zwischen der menschlichen Konstitution und der geistigen Welt...
Freiheit ist, wenn wir durch bewusste Denktätigkeit eine Idee erfassen und zum Motiv unseres Handelns erheben. Dabei geht es darum, sich seines willentlich-geistigen Eigenlebens bewusst zu werden. Ideen sind an...
Überheblichkeit, Angst und Zweifel erschweren die Zusammenarbeit. Philipp Busche, Agnes Zehnter und Ursi Soldner zeigen therapeutische Perspektiven, wie sie mit diesen Widerständen arbeiten und sie verwandeln. Überheblichkeit und Demut in...
Mit diesen Worten eröffnet Rolf Heine seinen Beitrag über Liebe und macht damit bereits eine große Perspektive auf, die sagt: Wir sind auf dem Weg; wir sind noch nicht da. Beginnen wir mit der Liebe des Neugeborenen – sie kommt aus Abhängigkeit. Es saugt an der Erde und saugt die Mutter aus. Wäre es nicht egoistisch, wir müssten ihm die Lust auf das Leben, die Lust zu schreien und an dieser Erde festzuhalten, beibringen. Der Säugling ist...
Wie können wir Substanz verwandeln, um im Menschen weiterführende Prozesse anzustoßen? Diese alchimistische Frage beschäftigt den Pharmazeuten Wolfram Engel wie den Priester Tomáš Boněk. Sie gaben einen gemeinsamen Beitrag über...
Rückblick von Matthias Girke und Georg Soldner (Sektionsleitung) sowie Moritz Christoph (Tagungsvorbereitung). Welcher Moment an der Jahreskonferenz hat euch ergriffen? Matthias Girke Mich hat der zentrale Festakt zum 100. Geburtstag...













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