Die 20-jährige Amra Novatschkova war im August im Rahmen des Freiwilligenprogramms der Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners mit ihrem Cello nach Uganda gereist, um ein Jahr lang in einer Musikschule mitzuarbeiten. Ein Bericht über das vorzeitige, durch die Coronakrise verursachte Ende ihres Aufenthalts.
Das stärkste und einschneidenste Erlebnis dieser Zeit, ist ein so starkes, überwältigendes Gefühl des «Nichtwissens», des Ungewissen. Wir stehen ohne Erkenntnissicherheit etwas ganz Diffusem gegenüber und können dabei üben, in diesem blinden Zustand auf neue Art zu erwachen.
Es sind neue Wege in der Kommunikation am Goetheanum: Matthias Girke, Georg Soldner und Ueli Hurter kamen in den Besprechungsraum der Redaktion des Goetheanum um per Video ein Bild zu vermitteln, wie es in Coronazeiten weltweit um die medizinische Bewegung und den biologisch-dynamischen Landbau steht.
Auch wenn alle dazu beitragen, Zeit zu gewinnen, damit ein Impfstoff entwickelt werden und das Gesundheitswesen nicht überlastet wird, bleibt die Sorge, wie das Leben nach dieser Krise weitergehen wird, warnt die Allianz Eliant in ihrem letzten Newsletter.
Vor hundert Jahren hielt Rudolf Steiner drei Vorträge, in denen er ein «Gesamtpanorama der menschlichen Wesenheit – in ihrem Aufbau durch Organisationsstrukturen der Erde, des Wassers, der Luft und der Wärme» entfaltet.
Ralf Tissen ist ausgebildeter Tischler, Orgel- und Harmoniebauer sowie Bildhauer. Seit 2000 ist er als freischaffender Künstler tätig. Ohne festen Wohnsitz begab er sich 2005–2019 auf bekannte und unerforschte Pilgerreisen. Für den ‹Faust 2020› arbeitet er an der Gestaltung und Produktion des Bühnenbildes.
Die Erwärmung der Erdatmosphäre lässt die Winde stärker blasen, was sich in den Strömungen der Weltmeere wiederfindet, an der Oberfläche und – wie sich jüngst herausstellte – in der Tiefsee. So bedeutet der Klimawandel nicht nur eine Veränderung des Luftleibs der Erde, sondern auch ihres Flüssigkeitsorganismus, eine Veränderung nicht nur in ihrer Wärmeorganisation, sondern auch in ihrem Strömungsleben.
Jede Woche während der Coronapandemie zeigen wir anstelle der Veranstaltungen am Goetheanum eine eurythmische Bewegungsübung. Beschrieben von Sivan Karnieli, illustriert von Nina-Sophie Jutard-Graewe.
Die Vereine Sativa und Pro Specie Rara leiten in der Initiative ‹Mit vereinten Gärten› einen groß angelegten Versuchsanbau für Bio-Salatsorten, an dem jeder gärtnernde Mensch sich beteiligen kann.
Am Karfreitag letzte Woche hatte ich einen Text mit dem Titel ‹Das Geschenk des Ungewissen› geschrieben. Eine Woche später, scheint mir, als wäre mit Ostern das erste Corona-Kapitel abgeschlossen und das zweite hat begonnen. Es ist weniger innig und philosophisch, sondern mehr real und dramatisch.













Letzte Kommentare