«Nicht diejenige geistige Welt ist die richtige, in die man sich flüchten muss, sondern diejenige, in der man tatkräftig ins Leben untertauchen kann.»
Würden die Pforten der Wahrnehmung gereinigt, erschiene den Menschen alles, wie es ist: unendlich. William Blake, aus: The Marriage of...
Und als der Drache sah, dass er zur Erde geworfen, jagte er hinter der Frau her, die das männliche Kind geboren hatte. Und der Frau wurden die beiden Flügel des großen Adlers gegeben, auf dass in die Ödnis sie flöge, an ihren Ort, dorthin wo sie genährt wird, fern vom...
Das Licht
dessen Klarheit verwandelt
Welt, Menschen und Dinge
Für mich
Ich möchte jeden Menschen Aus des Kosmos’ Geist entzünden, Dass er Flamme werde Und feurig seines Wesens Wesen entfalte. –...
Schneefunkelnder Wintertag Atem erstarrt in Eis – Welt wird Kristall – aber der Erde Herz öffnet im Rosenschein schon sich dem All. Aus: Erika Beltle, Gesammelte Gedichte. Stuttgart 2008, S. 191. Vernehmen zu können, wie die winterkalte Erde sich erwartungsvoll dem All öffnet – das ist Advent. Johanna Lamprecht Zeichnung von Philipp Tok...
Rabbi Chajim von Krosno, ein Schüler des Baalschem, sah einst mit seinen Schülern einem Seiltänzer zu. Er war so tief...
Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunkeln Wort; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich’s stückweise;...
Dieses ist das erste Vorgefühl des Ewigen: Zeit haben zur Liebe. Rainer Maria Rilke, aus: Schmargendorfer Tagebuch (verfasst 1898). In: Tagebücher aus der Frühzeit, hrsg. von Ruth Sieber-Rilke und Carl Sieber, Leipzig 1942. Oft vergessen wir, dass die Liebe Zeit braucht. Nicht jene passive Zeit, die uns von Natur aus...
Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,und auf den Fluren lass die Winde...








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