Althochdeutsch heißt Stuhl stuol von (indogerm.) stha – stehen. Der Stuhl steht für mich. Er übernimmt gleichsam die Funktionen des Stehens und ist ein Abbild von mir, – er hat Armlehne, Rücken, Beine – aber kein Haupt.
Zeit kauertauf dem Hohlwegund gräbt die Händein Taschenvoller Möglichkeiten. Schweigend sitze ich im Talund werfe Steine in den Fluss.Mit jedem...
[…] ‹alles Spielen ist ein Gespieltwerden›. Der Reiz des Spieles, die Faszination, die es ausübt, besteht eben darin, dass das Spiel über den Spielenden Herr wird. Auch wenn es sich um Spiele handelt, in denen man selbst gestellte Aufgaben zu erfüllen sucht, ist es das Risiko, ob es ‹geht›, ob...
Rastend ist es und doch rastlos,
Ferne ist es und doch so nah! …
Weisheit ist eine Art Wissenschaft, in der jedoch Theorie und Praxis nicht mehr zu unterscheiden sind: Sie ist die Wissenschaft...
Wir haben nur nötig, die sinnliche Welt mit der geistigen zu beleuchten. Wenn wir dies tun, dann können wir auch die Bilder des Ewigen erblicken.
Ein Streifen unerforschtes Landdiese StundeIch will sie aufbrechenmit dem Pflug Achtsamkeitein Blumenwort werfenund Offenheit an den Rändern wachsen lassen Ein...
Vorher ging das LebenEinher, ging und gingGing Gang –Der Gehende war ich. Gang im Regen. Sonne, Mond; Wie ein Wind...
Früher sah ich nicht das wahre Bild der Erde. Die Erde hat die Haltung einer Frau mit einem Kind in den Armen (mit ihren Geschöpfen in ihren breiten Armen). Ich lerne den mütterlichen Sinn der Dinge kennen. Die Bergkette, die mich anblickt, ist auch eine Mutter, und abends spielt der...
Nun bebt in banger Fülle meine Welt, der Jahre Gärten wollen Früchte tragen. Und wie auf weichen Wiesenteppich oft ein...
Lehrer-Komödie: Die Armut der Lehrer, während die Staaten Unsummen für die Wehrmacht hinauswerfen. Da sie nur Lehrer für 600 Mark...









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