ungerufen malt die Farbe am Vorhang der Seele ich- Landschaft im Skizzenbuch der Werdewelt Aus Stéphane Zwahlen: Bisher unveröffentlicht, erscheint in...
Und [du] darfst nicht sagen, dass du nicht in Gott lebest und bist oder dass Gott etwas Fremdes sei, zu...
Was weißt du vom Nachwort, in den Wind geschwiegen, von Stimmen, die das Leben nicht mehr tragen, im Rachen verstummen, von der Schneestille auf dem schmalen Textfeld im Dezember, was weißt du schon von dir. Sigune Schnabel, aus: Auf Zimmer drei liegt die Sehnsucht. Gedichte. Vechta 2021. S. 135 Schneestille – was...
Die Gedanken kommen zu mir, ich bin ihnen nicht mehr fremd.
Ich wachse ihnen als Stätte zu wie ein gepflügtes Feld.
Ich habe sie durchlöchert, dass etwas in sie hineintröpfelte, eine Pfütze vielleicht, wo bei anderen das Gewissen liegt. Lass uns...
Noch ruhe ich im Niemandsland als unsichtbarer Samen im Nachtschatten der Gewächse doch ein Glühen führt mich in meinen inneren Garten bis ich verwandelt als Kelch Knoten und Kronblatt dem Licht entgegenwachse. Sonja Crone Wie die Pflanze : der innere Mensch keimt auch in der Dunkelheit und wächst dem Licht...
Rot Grün Blau waren Des Staubes Antlitz deines Sich lösenden Kleids Seziertes Insekt Da schimmert nun deine IdeeIm Lichteinfall fort...
Betrachtet die Pflanze: Sie besitzt zwei Weisen des Seins. Die Blüte trägt ein vergängliches Ich, die Wurzel ein beharrendes Ich....
Erfasst der Zwang der Produktion die Sprache, so schaltet sie sich in den Modus der Arbeit. Sie verkümmert zum Träger von Information, das heißt zum bloßen Kommunikationsmittel. Die Information ist die Tätigkeitsform der Sprache. Die Dichtung hingegen setzt die Sprache als Information außer Kraft. In der Dichtung schaltet sich die...
Ich möchte von den Dingen die ich sehewie von dem Blitzgespalten werdenIch will nicht dass sie vorüberziehenfarblos buntesie schwimmen auf...
“Ein haltloser Tag
ist das heute
doch habe ich Hände
habe auch Füße …”












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