Und wenn wir hier bleiben …Schwebend über dem AbgrundUmgeben von Raubtieren. Und wenn wir nicht zurückschauen …Auf frühere Zeiten des Lachens und SchmerzesDiese Zeiten sind nun vorbei. Und wenn wir...
Ich werde das Fegefeuer nicht überleben, fühle ich manchmal von hier aus, wenn ich schmerzlich begreife, dass auch ich einen dunklen Anteil, eine Schuld am Geschehen habe. Wie in einem...
Die Skulptur des Menschheitsrepräsentanten, auch die ‹Gruppe› genannt, lädt ein zum inneren Gespräch, lädt ein zu einem Weg zur Mitte, zu mir. In diesem inneren Gespräch mit mir entsteht eine ‹forschende Wortwerkstatt›; ja, so möchte ich es nennen. Diese Perspektive, all das, was als Rudolf Steiners ‹Gruppe› in mir ist, stellt mich vor mich selbst. Ich finde die Kräfte in mir. So gerüstet, suche ich kaum begangene Pfade in der Seelenwelt. Es ist der Versuch,...
Das Sonnenwort ist in die Erde gegangen, hat einen Himmel aus ihr gemacht, und nun strömt sie eine neue Sonne aus. Seit einem Menschenalter haben sich die Stimmen verändert, die...
Wie fühlt sich das Ei, wenn sein Inneres so anders geworden ist, dass es die äußere Form nicht mehr braucht? Wie fühlt sich eine Mutter, die nach neun Monaten der...
Wie die fortwährende Bildung der Erde selbst, so wurzelt auch die aufsteigende Realität des Denkens im Willen. Der Denkprozess ist ein Wille, der sich nicht als Ding ausdrückt, sondern als aufsteigende, schwerelose, lebendige Imagination – ein geistiger Ausdruck. Er hallt in den Steinen auf dem Feld des Bauern wider, die zur Oberfläche schweben und von den formenden Kräften ihres inneren Kerns hochgedrückt werden. Wenn meine Taten sich so mit meiner Gegenwart in der Welt verbinden, dass ich...
Du näherst dich der Leinwand, sie ist noch jungfräulich weiß und unberührt. Welcher Entschluss, sie mit Farbe zu berühren … Die erste zarte Röte, dann ein Hauch von Gelb, vielleicht...
Loslassen können heißt, dem Willen widerstreben. Heißt, sich dem Ungewissen aussetzen können. Denn was im Willen passiert, ist außerhalb unserer Macht. Wenn ich mich der Aufgabe, ich selbst zu sein,...
Es gibt einen Blick des Freundes. Er ist mit keinem anderen vergleichbar. Er nimmt uns so, wie wir sind, in unserer Ganzheit, in unserem Licht und Schatten. Er nimmt uns in unserem Kampf wahr – in unseren Stärken und Schwächen. Der Blick des Freundes hängt nicht von unserer Perfektion und Unvollkommenheit ab, er hängt nicht von Übereinstimmung oder Uneinigkeit ab. Im Blick des Freundes liegt ein tieferes Verständnis, ein Verständnis jenseits der Rationalität, ein Verständnis, das das...
Enno Schmidt im Gespräch mit der Dirigentin Anna-Sophie Brüning über die Liebe zur Musik, über Führung, über das Gefühl, einen Jumbo zu fliegen, über die Leerstelle Theater und über den...

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