Die zweite Kulturtagung am Goetheanum zum Transhumanismus, ‹Das Ende des Menschen?› zeigte, dass die heutige Kultur längst in einer Symbiose mit Technik lebt, sodass es um einen Umgang und nicht um eine Ablehnung geht.

Als Landwirt ist man unmittelbar mit den vier Elementen verbunden und hat täglich mit der Erde und der uns als Raum umgebenden Landschaft zu tun. So ist es naheliegend, aus dieser Perspektive die von Rudolf Steiner gegebene Grundsteinmeditation zu betrachten und entsprechende Übungen aus ihr zu entwickeln.

Insofern können wir unserer Umwelt durch bewusstes und aufmerksames Wahrnehmen neues Leben schenken, während ein oberflächliches und unachtsames Wahrnehmen der Umwelt eher abtötend auf diese wirkt. Bewusstes Wahrnehmen bedeutet also zugleich eine Art von aktivem Umweltschutz.

Wie vor hundert Jahren, als Rudolf Steiner vor den werdenden Lehrerinnen und Lehrern in 14 Vorträgen, 14 Besprechungen und 14 Kursstunden den Geist der Waldorfpädagogik entfaltete, gab es an der Sommertagung 14 Bilder und 14 Lehrerbiografien zu diesen 14 Tagen – eine besondere Feier zum Jubiläum der Waldorfpädagogik.

Gewöhnlich wird vom Klimawandel gesprochen. Was bedeutet das Wort Wandel? Da denkt man an Veränderung im Gange des Gewohnten, es kann auch ein Entwicklungsschritt gemeint sein. ‹Klimabruch› scheint das passendere Wort für die Problematik des Klimas und der Lebensprozesse auf der Erde zu sein.

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