Was uns ernährt 4: Wärme und Licht

Die reife Pflanze ist für den menschlichen Organismus Vorbild – daher nähren vor allem reife Früchte.


Alle Vorgänge im Boden und im Stoffwechsel der Pflanze wie des Menschen benötigen Wärme. Sie ist Voraussetzung für alles Leben. Jeder Mensch hat seine individuelle Wärme, in der sich sein Ich inkarniert. Ohne Wärme gäbe es keine Liebe, kein gegenseitiges Interesse und keine Wertschätzung. Auch der menschliche Wärmeorganismus will ernährt werden.

Außerdem braucht der Mensch Licht für sein Wohlbefinden und in den Knochen. Die Form einer Pflanze entsteht durch Lichtwirkung. Vergleichen Sie einen Löwenzahn, der im Schatten gewachsen ist, mit einem, der in der Sonne stand. Letzterer ist fein ziseliert und hat kurze Stängel. Licht und Wärme lassen die Frucht reifen. Ist das Wachstum beendet, setzt die Fruchtreifung ein, das sind gegenläufige Prozesse. In den reifenden Früchten verschwindet Chlorophyll, der grüne Farbstoff. Sie werden rot, gelb oder orange. Gerüstsubstanzen, die die Frucht hart machen, werden abgebaut, sie wird weich und süß. Es entstehen Farbe, Geschmack und Aroma. Stofflich sind es die sekundären Pflanzeninhaltsstoffe, die zum Tragen kommen. In Untersuchungen hat sich übrigens gezeigt, dass biologisch angebaute Gemüse höhere Gehalte an sekundären Pflanzeninhaltsstoffen haben als konventionell angebaute. Das biodynamische Präparat Hornkiesel, das auf die Pflanzen gespritzt wird, fördert die Reifung. Die Pflanze wird unterstützt, mit Licht und Wärme umzugehen. Wenn wir reifen wollen, brauchen wir die Anregung durch die Reifequalität der Nahrungsmittel.

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