Mit der Coronapandemie ist die Welt anders geworden. Verstehen und Sprache laufen diesem neuen Wandel hinterher und fassen ihn mit...
Es gibt ein Wort, welches letztes Jahr ‹erfunden› wurde: Ambiguitätstoleranz. Es bedeutet, dass man mit etwas lebt, was nicht geklärt, was ‹ambiguous› ist, zwei Seiten hat und bei dem man nicht weiß, auf was es hinausläuft – gut oder schlecht, frei oder gefangen, unmenschlich oder um so vieles menschlicher?
Zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten tritt die Frage der Erde in die Menschheit wie ein Samen. Werden wir das Vermächtnis der Erde bezeugen – werden wir wirksam? Vor vielen Jahren, während eines meiner ersten Aufenthalte im Heiligen Land, überfiel mich blitzartig der Gedanke, dass, wo ich wandere, ich möglicherweise in die Spuren...
War Rudolf Steiner ein Aristoteliker oder doch auch, irgendwie, mindestens in mancherlei Hinsicht, ein Platoniker? Viel Streit hat sich in...
Zur ‹Faust›-Inszenierung der Goetheanum-Bühne gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen. Als Kunstwerk spricht sie für sich. Was ich stattdessen tun möchte,...
Einen trostspendenden Reichtum überbringen uns die Engel, die Boten, die Ihm nahestehen. Sie besuchen uns sanft, kaum merklich ist die Gegenwart derer für uns, die am gegenwärtigsten sind. Sie bringen Trost, setzen sich zu uns, um einen Moment zu verweilen. Sie hören und hören uns zu, diese sanften Boten, die...
Innere Entwicklung als Antwort auf die KI-Transformation. Mit Blick auf die unbegreiflich rasanten Entwicklungen im Bereich künstlicher Intelligenz (KI) wird von...
Wegen der Coronakrise werden Schulen in vielen Ländern weltweit geschlossen. Online-Learning wird dabei automatisch als «Palliativ» für diese Situation eingesetzt. Für Thomas Stöckli fordert diese Ausnahmesituation, dass wir unseren Begriff von Schule wieder beweglich machen und gemeinsam Neues über das Lernen lernen.
Das Sonnenwort ist in die Erde gegangen, hat einen Himmel aus ihr gemacht, und nun strömt sie eine neue Sonne aus. Seit einem Menschenalter haben sich die Stimmen verändert, die unter dem Dolmen zum Druiden kommen. Das Sonnenwort, um welches die Fixsterne und die Wandelsterne ihre Mathematik tanzten und die...
Ich erlebe Tag für Tag wunderbare Dinge. Ich lebe nicht im Bewusstsein, dass die Weltsituation eine Katastrophe ist und alles immer schlimmer wird. Vielleicht bin ich naiv, vielleicht schaue ich nicht richtig hin, aber ich habe tatsächlich den Eindruck, dass ich Zeuge eines Sonnenaufgangs bin, und nicht eines Untergangs.
Vor einhundert Jahren erschien Thomas Manns ‹Der Zauberberg›. Seine Brisanz zeigte sich bei den diesjährigen Salzburger Festspielen, wo Altmeister Krystian...






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