Die Macht der Medien kann erdrückend sein. Ich warte im Alten Kino Wiens auf den Beginn meines Vortrags. Ein dafür vorgesehenes Handmikrofon habe ich, nach Rücksprache mit der Veranstalterin, dankend abgelehnt.
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27. Mai 2020
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Philip Kovce, geboren 1986, studierte Ökonomie und Philosophie an der Universität Witten/Herdecke und der Humboldt-Universität zu Berlin; lehrte in Witten und an der Universität der Künste Berlin; forscht an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie am Philosophicum Basel; moderiert die Gesprächsreihe ‹um Politics Talks› im Unternehmen Mitte in Basel; seit August 2024 tätig im Rudolf Steiner Archiv.
Ich kann für oder gegen dieses oder jenes argumentieren, jedoch setze ich mich nicht für oder gegen etwas ein, wenn ich argumentiere. Der Einsatz und das Argument sind grundverschieden.
Wer lebt, der wandelt sich. Und wer sich wandelt, der bleibt sich treu – ansonsten gäbe es jenen, der sich wandelte, ja gar nicht. Will ich anders werden, muss ich zunächst Ich sein, denn es gibt niemanden außer mir, der mich verändern könnte.
Wie verhält sich unser Freiheitserleben zu Ergebnissen der Hirnforschung? Und welche gesellschaftliche Bedeutung wird Freiheit heute beigemessen? An der Universität Witten/Herdecke wurde darüber lebhaft diskutiert.
Es gab nichts, was ich nicht werden wollte, und also wurde ich – nichts.
Wer von Anthroposophie reden will, der sollte von Meditation nicht schweigen. Überhaupt erfreut sich Meditation heutzutage weltweit zunehmender Beliebtheit. Doch was genau hat es damit auf sich? Und welche Abgründe tun sich dabei auf?
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