Um zu verdeutlichen, wie die Erinnerungsfähigkeit mit dem Ich zusammenhängt, erzählt Rudolf Steiner in zahlreichen Vorträgen von einem Mann, den er «sehr gut kannte», mit dem er «eine Zeit lang zusammen gearbeitet hatte» und der sein Gedächtnis eine Zeit lang verlor.
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27. Mai 2020
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Martina Maria Sam, Studium der Waldorfpädagogik und Eurythmie in Witten-Annen, Germanistik und Kunstgeschichte in Basel; Promotion in Zürich zu Rudolf Steiners ‹Faust›-Rezeption. 1987 bis 1992 Eurythmistin an der Goetheanum-Bühne, 1989 bis 1999 und wieder seit 2019 im Rudolf Steiner Archiv als Editorin tätig. 1997 bis 2012 Leiterin der Sektion für Schöne Wissenschaften. Autorin und Vortragende zu Rudolf Steiners Biografie und zu zentralanthroposophischen Themen.
Walter Harlan (1867–1931), deutscher Dramaturg und Schriftsteller, ist heute weitgehend vergessen. Bekannter sind seine Nachfahren, zum Beispiel sein Sohn Veit Harlan, einen berühmt-berüchtigter Regisseur nationalsozialistischer Propagandafilme.
Als erstmals die ‹Romantische Walpurgisnacht› aus Goethes ‹Faust I› im Goetheanum aufgeführt wurde, macht Rudolf Steiner in einem einführenden Vortrag darauf aufmerksam, wie man an dieser Dichtung sehen könne, «dass es aus spirituellem Verständnis geschrieben ist» (GA 273).
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