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Vom Farbklang zum Bildmotiv

Elisa Wannert regt Malen aus einer inneren Verbindung mit dem Wesen der Farbe und den Farbbewegungen an.


Elisa Wannert hat die Erfahrung gemacht, dass Menschen, die sich zunächst malerisch wenig zutrauen, durch den Umgang mit Farben als solchen ein Bildgeschehen entwickeln, dessen Prozess und dessen Ergebnis sie beglücken. Daher ist das Anliegen von Elisa Wannert, nicht aus einer bestehenden Vorstellung heraus, sondern aus dem Prozess des Malens selbst ein Bildmotiv entstehen zu lassen. Sie hat Kunst studiert, goetheanistisch gearbeitet und war als Klassen- und Oberstufenlehrerin an einer Waldorfschule sowie mit Studierenden tätig. Ist aus der «seelischen Verbindung mit dem Wesen der Farbe und den Farbbewegungen» und «aus der Verdichtung der Farben» am Ende des Prozesses ein Motiv entstanden, könne es «entsprechend herausgearbeitet werden», sagt sie im Gespräch mit Anna S. Fischer.

Ihre Darstellungen versteht Elisa Wannert als Anregungen für die eigene, individuelle Schulung sowie für die pädagogische Praxis. Sie geht dabei durch ‹Farbgeschichten› und die bildnerische Gestaltung der Ausdrucksformen der Naturreiche Mineral, Pflanze, Tier und Mensch, der Elemente, der Jahreszeiten und weiterer, pädagogisch basierter Themen.


Elisa Wannert: Vom Farbklang zum Bildmotiv. Entwicklungsorientierte Wege in die Malerei. Aus der Praxis der Waldorfschule, 400 Seiten, 65 Euro/80 Franken, Verlag am Goetheanum. Erscheint voraussichtlich im August.

www.goetheanum-verlag.ch

Korrigendum (20.9.2019):
Irrtümlich wurden im letzten Satz auch Themen wie ‹Schrift und Schriftentwicklung›, ‹Schwarz-Weiß-› und ‹Gegenstandszeichnen› sowie ‹Perspektive› als Inhalte genannt. Diese sind einem späteren Buch vorbehalten. Im vorgestellten Band geht es vornehmlich um malerisches Gestalten mit Farben, um Johann Wolfgang Goethes und Rudolf Steiners Kunstbegriff sowie um die Bedeutung der künstlerischen Prozesse für die Pädagogik.

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