In sechs Monaten werden nur zwei oder drei Schauspieler oder ein paar Eurythmistinnen auf der Bühne zu sehen sein, doch das ganze Team für die neue ‹Faust›-Inszenierung umfasst über 70 Mitarbeitende – von Dramaturgie und Regie bis Schneiderei und Kommunikation.

Als Jos de Blok seinen Beitrag am 27. September 2019 in der Schreinerei am Goetheanum beendet, ist Begeisterung im Raum zu spüren wie selten. Für die 200 anwesenden Gäste der World Goetheanum Association scheint sich etwas umgestülpt zu haben im Verständnis von dem, was eine Organisation sein kann.

Nach ihrem Studium in Sprachgestaltung und Schauspiel an der Alanus-Hochschule lebte und arbeitete Isabelle Fortagne in Bonn, Hamburg und Leipzig. 2008 kam sie nach Lörrach, gründete das Figurentheater Anis und ist seit 2015 am Goetheanum tätig. Im ‹Faust› 2020 führt sie Regieassistenz und spielt Frau Marthe.

Ich erlebe es immer wieder: Ich sitze oder stehe einem anderen gegenüber, höre ihm zu und verstehe, was er sagt – und doch verstehe ich nicht, was er sagt, denn ich fühle mich nicht angesprochen.

Alles, was wirkt, wirkt auch auf andere. Immer wieder spiegelt die Außenwelt das von uns Geschaffene zurück. Manchmal bestätigend, wie bei den hier genannten Preisen für Nachhaltigkeit.

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