Der Philosoph Byung-Chul Han schreibt in seinem Buch ‹Duft der Zeit› über die Schönheit. Man erlebe sie nicht direkt, nicht...
Wir verstehen Mütterlichkeit gern als ein Phänomen der Mütter. An dem Bild einer geflüchteten Mutter wird mir klar, dass es...
Philip Kovce hat jüngst ein kleines Buch vorgelegt, das 54 Wochenschrift-Kolumnen aus einem Jahrsiebt (2013–2020) versammelt. 54 Mal ist es ein Griff in die Zeit, der zugleich über die Gegenwart hinausragt und etwas ganz Allgemeines unserer Existenz beleuchtet. Das gelingt ihm, weil er virtuos mit der Sprache umzugehen vermag. Selbst...
Bildekräfte und Bewusstseinsgesten der Aufrichte – und eine Überraschung beim Baum der Dichter. Mein Schmollbaum war die Magnolie. In ihrer einladenden Krone...
Solange die Menschheit sich fortpflanzt, gibt es Eltern. Dies als Aufgabe – und wie man heute sagt – als ‹Beruf› aufzufassen, ist erst seit...
Die Bewegung Black Lives matter enthält eine Signatur, die über die usa hinaus alle Menschen betrifft. Zudem steht dies im Zusammenhang mit anderen weltumspannenden Krisen. Als Echo zu dem Artikel von Daniel Hindes (‹Goetheanum› 24/2020), wirft hier Kai Hansen einen weiteren Blick auf die Rassismusfrage. Die Strukturen sitzen tief. Rassismus...
Der Atem ist der Lebensnerv eines jeden beseelten Organismus und bei uns Menschen ist er Quell und Ausdruck, mit allem...
Künstlerische Prozesse helfen, neue Fähigkeiten zu erwerben, denn sie verweisen auf Abgründe, die es zu überbrücken gilt. Die derzeitige Krise...
Begriff und Bild des doppelten Zeitenstroms, der die Grundlage für geistiges Schauen ist. Das poetische Bild Rilkes kann helfen, die Wurzelerkenntnis von Rudolf Steiners Werk besser zu verstehen.
Neulich hat die älteste erhaltene steinerne Skulptur des Würzburger St.-Kilian-Doms unsere Autorin in den Bann geschlagen. Die Farben des roten Sandsteines, die Formgebärde der Sakralskulptur strahlten eine Reinheit aus, die wie gesundende Harmonie auf die Betrachterin überströmte.
Wir stehen seit zwei Monaten mitten in der Covid-19-Pandemie, ohne eine Sicht auf das Kommende. Wahrheitsunfähig blickt jeder mit Sorge auf eine ungewisse Zukunft sowie auf eine fragwürdige Vergangenheit, gezwungen, in einer Zeit des Innehaltens und der Einkehr in sich selbst einzutreten.













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