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Elisabeth und Rolf Adler

Eine Auswahl aus dem Nachlass des Künstlerehepaares Elisabeth und Rolf Adler ist zusammen mit Studienblättern von Gerard Wagner neu bis 30. März in Dornach zu sehen.


Gestaltete Gegenstände – sind diese für unser heutiges glattes Leben ungewohnt geworden? Und doch! Sie sprechen ihre deutliche Sprache! Die Quelle, woraus sie geboren sind, ist unmissverständlich ein menschliches Herz gewesen. Ein Herz, welches für die Anthroposophie schlug! Rolf Adler (1922–1995) wurde von Estland nach Deutschland, dann nach Russland geführt. In Stuttgart und Dornach studierte er später Innenarchitektur, wurde Werklehrer, Heilpädagoge und entfaltete sich als Künstler auf verschiedenen Feldern der Kunst und des Lebens. Er fand in Elisabeth Maassen (1925–2014) eine Lebensgefährtin, die selbst durch Eurythmie und Handarbeit dem Künstlerischen nachging. In Kunsthandwerk, Malerei, Grafik und Dichtkunst waren beide tätig. Es entstanden Bekleidungskunst, Buchumschläge, gesticktes Rosenkreuz, der Tierkreis, gestickt in Farbe und harmonischer Bewegtheit der Strickkunst, gestaltete Märchenbücher, Zeichnungen und Gedichte. Mit Gerard Wagner (1906–1999) arbeiteten die Künstler an der Menschenkunde und dem Wesen des Menschen im Hinblick auf seine Bekleidung.


Ausstellung ‹Erfahrenes, Erlebtes, Durchlichtetes›, Mo bis Fr, 9 bis 18 Uhr, Sa und So, 14 bis 18 Uhr, Caroline Chanter, Atelierhaus, Brosiweg 41, 4143 Dornach

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