Im Puppen- und Figurenspiel vollzieht sich ein Übergang von der Sinneswahrnehmung zur eigenen Seelenwelt – Thema des Begegnungswochenendes von 22. bis 24. Februar.

Assoziatives Wirtschaften ist nachhaltiges Wirtschaften. Aber was genau meint es? In vier Tagen, zwischen dem 6. und 9. Februar 2019, entstand ein vibrierendes Feld von Praxiserfahrungen und konkreten Gesichtern, deren Gemeinsamkeit die Liebe zum gesunden Wirtschaften mit den Früchten dieser Erde bildete.

Der Weltengrund hat sich in die Welt vollständig ausgegossen; er hat sich nicht von der Welt zurückgezogen, um sie von außen zu lenken, er treibt sie von innen; er hat sich ihr nicht vorenthalten. …

Helmy Abouleish

Zur landwirtschaftlichen Jahrestagung am Goetheanum gehört als morgendliche Einstimmung die Beschäftigung mit den Leitsätzen Rudolf Steiners, jenen Kondensaten der Anthroposophie, die vergleichbar den Präparaten des Landbaus zum Kern seines Werks gehören.

Dass der Konsument innerhalb der Wertschöpfungskette eine Verantwortung hat, ist nicht so schnell nachvollziehbar, für den Konsumenten vielleicht aber relativ schnell fühlbar. Dass darin auch der Händler etwas trägt und beisteuert, ist gerade im Bezug auf die wirtschaftlich monetären Fragen der Landwirtschaft hochinteressant, zumal der Händler, ob Groß- oder Kleinsthändler, die größte Gewinnspanne in der Kette hat.

Wenn man an assoziative Land-Wirtschaft denkt, fallen einem zuerst an Formen ‹Solidarischen Landwirtschaft› (Solawis, CSAS oder AMAPS) ein, die bereits sehr erfolgreich weltweit funktionieren.

Anfang der 1990er-Jahre zog eine kleine Gruppe von Aktivisten in die entwaldete und verwirtschaftete Region Andra Pradesh (Indien), um dort wieder eine Regionalwirtschaft aufzubauen und für sich selbst und für die ländliche Bevölkerung ein Leben zurückzugewinnen.

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