«Ich muss Ihnen etwas zeigen», sagt er zu mir und führt mich durchs Erdgeschoss des Rudolf-Steiner-Hauses Stuttgart. Er öffnet eine Tür und vor uns steht das Skelett einer Kuh. Die kraftvolle Eleganz der weißen Knochen ist kaum zu beschreiben.
Joined27. Mai 2020
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Chefredakteur der Wochenschrift «Das Goetheanum», studierte Waldorfpädagogik und Mathematik. Er publiziert zu Lebensfragen, ist Autor des Sternkalenders, führt Studienreisen und ist Dramaturg an der Goetheanum-Bühne. Er hat drei erwachsene Töchter.
Aus dem Vorwort der Neuauflage ‹Das Polarlicht› von Harald Falck-Ytter.
Zuerst bin ich seiner Landschaft begegnet. 2008 ging eine Sonnenfinsternis durch die Mongolei und so fuhren wir mit 40 Interessierten durch die Wüste Gobi Richtung Altai-Gebirge und stiegen auch auf ‹seinen› heiligen Berg Harkhan.
«Das ist ja keine Musik, das ist ja nur ein D-Dur-Akkord!», soll der Leiter des Städtischen Orchesters Krefeld 1961 gerufen haben, als es die ‹Symphonie Monoton – Silence› von Ives Klein probte.
Er reicht mir seine Visitenkarte: «Da steht alles drauf.» Es ist 25 Jahre her, dass Jakob Marti am Goetheanum die Geschäftsführung der gleichnamigen Zeitschrift innehatte.
Der Zahnschmerz ist das Beispiel: Kleiner als ein Reiskorn ist die offene Stelle und doch vermag sie den ganzen Menschen lahmzulegen.
Wir treffen uns in einem Stuttgarter Restaurant, um über den kommenden Campustag am 1. Oktober zu sprechen. Dann versammeln sich alle Stuttgarter anthroposophischen Ausbildungen zu gemeinsamen Veranstaltungen, um Michaeli zu feiern.
50 Wohneinheiten für etwa 130 Menschen hat die Sophie-Stinde-Genossenschaft errichtet und weitere größere Projekte sind in der Planung. Ziel ist dabei immer, günstigen und zugleich ästhetisch und ökologisch wertvollen Wohnraum zur Verfügung zu stellen.
Die Konsultation der Europäischen Gemeinschaft fiel eindeutig aus: 84% der 4,6 Millionen teilnehmenden Europäer sprachen sich für ein Ende der Zeitumstellung aus. Mit dem Abschied von der Zeitumstellung endet ein zweifelhaftes Manifest der Ungebundenheit.
Nach einem Dreivierteljahr Probenzeit präsentiert die Junge Bühne unter Leitung der Regisseurin Andrea Pfaehler dem Publikum ihre neue, mittlerweile fünfte Produktion in zehn Aufführungen am Goetheanum.
Er wird jetzt 86 Jahre alt, zögert aber keine Sekunde, tief in die Hocke zu gehen, um gebückt in dem Modell des Ersten Goetheanum einen Eindruck vom Saal zu bekommen.








