Eine Frau betritt die Bühne. An einem Riemen trägt sie eine Kiste über der Schulter, voll mit Objekten. Sie fordert das Publikum auf, näherzutreten, zu schauen, zu kaufen. Schließlich greift sie in die Kiste, schließt ihre Hände um etwas, das die Zuschauenden nicht sehen können. Es sind Geschichten, es ist Stille, es sind Träume und Erinnerungen. Eine der Geschichten ist das russische Märchen von Wassilissa. Ein Märchen von Mut, Vertrauen und innerer Führung. Begleitet von leuchtenden Bildern nimmt die Erzählerin das Publikum mit in einen dunklen Wald, in den das junge Mädchen Wassilissa geschickt wird. Dort begegnet sie Baba Jaga, die ihr unlösbare Aufgaben stellt. Doch Wassilissa trägt ein Geschenk ihrer Mutter bei sich: eine kleine Puppe, die ihr in Momenten der Angst und der Unsicherheit den Weg weist.
Auf goetheanum.tv Wassilissa




