Wo Gott mich über Gott nicht sollte wollen bringen,So will ich ihn dazu mit bloßer Liebe zwingen. Angelus SilesiusAus: Cherubinischer...
Die Sonne schaueUm mitternächtige Stunde.Mit Steinen baueIm leblosen Grunde.So finde im NiedergangUnd in des Todes NachtDer Schöpfung neuen Anfang,Des Morgens...
Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen, und das Leben den betrübten Herzen, die des Todes warten und kommt nicht, und grüben ihn wohl aus dem Verborgenen, die sich fast freuen und sind fröhlich, daß sie das Grab bekommen, und dem Manne, deß Weg verborgen ist,und Gott vor ihm denselben...
Das Bewusstsein zerbricht die Einheit des Lebens. Solange diese Einheit zerbrochen bleibt, schwelgen wir in den unendlichen Windungen der inneren...
Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,und auf den Fluren lass die Winde los. Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,dränge sie zur Vollendung hin und jagedie letzte Süße in den schweren Wein. Wer jetzt kein Haus hat,...
Die Menschenwelt ist das gemeinschaftliche Organ der Götter. Poesie vereinigt sie, wie uns. NovalisAus: Blüthenstaub. In: Schriften. Die Werke Friedrich...
So erinnere ich daran, dass wir von einem Fest sagen, man begeht es. Die Begehung des Festes ist offenbar eine...
Ideen-erfüllt erlebt die Seele Geistes-Licht, wenn der Sinnenschein nur wie Erinnerung in dem Menschen nachklingt. Rudolf Steiner, Der Mensch in seiner makrokosmischen Wesenheit. Goetheanum, Januar 1925, aus: Anthroposophische Leitsätze. GA 26, Dornach 1998. Wenn die menschliche Aufmerksamkeit sich die Zeit nimmt, eine Idee zu betrachten und bei ihr zu verweilen – selbst...
Aller Anfang ist schwer – es sei denn, man fängt einfach an. Philip KovceAus: Der freie Fall des Menschen ist der Einzelfall....
In alten Lehren hat man die Macht, aus der die Gedanken der Dinge erfließen, mit dem Namen Michael bezeichnet. Rudolf...


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