Im Wahren wirkt die Wahrheit des Ich. Im Ich wird das Wahre sich wahr. Wäre die Gegenwart des Wahren, und...
Wollend ist die Seele ein Feuer. Sie wird zur Welt, die Welt wird zu ihr. Mit unserem gewöhnlichen Bewusstsein leben...
Der Geist ist ein Ereignis. Durch ihn ergreift das Ich sich selbst. ‹Geist› ist ein so großes Wort, dass es allzu leicht ziemlich abstrakt bleibt: Geistige Welt, Weltengeist, der Geist in allen Dingen, der Geist der Zeit – all das bezeichnet etwas, was uns sachgemäß nicht fassbar ist. Wir haben eine Ahnung,...
Ich finde das Schöne, wo ich berührbar bin und weil ich berührbar bin. «And beauty lies exhausted in the streets»,...
Das Träumen ist ein Pfad zwischen Schlafen und Wachen, ein farbenreicher Zauberort. Wir haften nicht an und gestalten doch eine...
Die Seele ist ein Geschehen. Durch sie trifft das Ich die Welt. Wertvolle Mitteilung macht ein Wesen, wenn man mit ihm in ein Gespräch eintritt. Das gilt für jedes Wesen, für ein Tier, eine Pflanze, eine Landschaft und einen anderen Menschen. Ein Wesen offenbart sich nur, wenn es auf ein...
Die Wachheit richtet unser Wesen auf, wie eine kleine Flamme, die sich entzündet. Sie lebt eingehüllt in die Schichten, die...
Der Leib ist ein Erlebnis. Durch ihn findet das Ich sein Schicksal. Zu Beginn eine kurze Klärung darüber, wie ich...
Das Gute lässt sich nicht besitzen; es ist eine Schwelle im Sein, über die wir gehen müssen, um es zu finden. Immer habe ich das Wort Güte geliebt. Güte als Wesenszug, als Haltung der Welt gegenüber. Weniger das Gütesiegel: ‹bedingt vertrauenswürdig›. Die Güte war mir immer sympathischer als das Gute....
Wenn die Seele sich denkend in den Zusammenhängen bewegt, wird ihre Erkenntnis zur musikalischen Gegenwart oder zur Inspiration. Wenn ich...
Fühlend bildet sich die Seele einen Raum. Gefühle eröffnen ihr Dimensionen. Die Welt wird farbig in ihr. Es geschieht beim...






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