Im Wahren wirkt die Wahrheit des Ich. Im Ich wird das Wahre sich wahr. Wäre die Gegenwart des Wahren, und...
Denken ist paradox. Denkend trenne ich mich von der Welt; denkend vereine ich mich mit ihr im höchsten Maß wieder....
Im traumlosen Schlaf geben wir unser Selbstbewusstsein samt Erinnerungsfähigkeit auf. Was wir schlafend vollbringen, ist ein Rätsel und Wunder. Was Sie taten, bevor Sie diesen Text zu lesen begannen, weiß ich nicht. Doch da Sie diesen Text nun lesen, kann ich gefahrlos annehmen, Sie sind wach. Sie sind vor einer...
Das Träumen ist ein Pfad zwischen Schlafen und Wachen, ein farbenreicher Zauberort. Wir haften nicht an und gestalten doch eine...
Die Seele ist ein Geschehen. Durch sie trifft das Ich die Welt. Wertvolle Mitteilung macht ein Wesen, wenn man mit...
Fühlend bildet sich die Seele einen Raum. Gefühle eröffnen ihr Dimensionen. Die Welt wird farbig in ihr. Es geschieht beim Lesen der ersten Zeilen dieses Textes, und es geschieht feiner mit jedem Aufschlag der Augen, Einströmen neuer Luft durch die Nase: Ich und Welt, Innen und Außen begegnen sich. Was...
Die Wachheit richtet unser Wesen auf, wie eine kleine Flamme, die sich entzündet. Sie lebt eingehüllt in die Schichten, die...
Das Gute lässt sich nicht besitzen; es ist eine Schwelle im Sein, über die wir gehen müssen, um es zu...
Ich finde das Schöne, wo ich berührbar bin und weil ich berührbar bin. «And beauty lies exhausted in the streets», heißt es in einem Song von Nick Cave. Heimatlos, unbeachtet, abgehetzt, erschöpft und müde liegt die Schönheit am Straßenrand und fühlt sich womöglich selbst nicht mehr. Ja, so geht es...
Der Geist ist ein Ereignis. Durch ihn ergreift das Ich sich selbst. ‹Geist› ist ein so großes Wort, dass es allzu...
Der Leib ist ein Erlebnis. Durch ihn findet das Ich sein Schicksal. Zu Beginn eine kurze Klärung darüber, wie ich...





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