Anthro Global

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Die Wirkungen und Produkte anthroposophischer Forschungen sind in aller Welt verbreitet. Viele Menschen kennen sie, ohne über diesen Hintergrund zu wissen. Eine Ausstellung in Berlin setzt genau da an.


Ob Waldorfschulen, Demeter-Produkte, anthroposophisch erweiterte Medizin, Heilpädagogik, alternative Banken oder der Einsatz für Basisdemokratie durch die Initiative Mehr Demokratie – sie sind der Öffentlichkeit bekannt und werden immer beliebter und diskutabler. Anlässlich des 100. Geburtstags der Waldorfpädagogik und der Idee der sozialen Dreigliederung in diesem Jahr wird die Initiative Anthro Global inmitten der deutschen Hauptstadt eine Ausstellung über diese Ergebnisse aus den Lebensfeldern der Anthroposophie und über ihren ideellen Kontext offen zugänglich gestalten. Welche Wirkungen die Anthroposophie im letzten Jahrhundert in zahlreichen Bereichen entfaltet hat, steht auch für die Gestaltung der Ausstellung im Vordergrund. Die Besucher sollen, auch ohne Hintergrundwissen, Dinge aus ihrem Alltag wiederfinden und dadurch eine Verbindung zur und Aufmerksamkeit für die Anthroposophie herstellen können. «Die Suche nach sinnvollen Lebensgestaltungsentwürfen, individuell und auch gesellschaftlich, bis hin zu einer Sehnsucht nach Spiritualität ist im Berliner Leben überall zu spüren. Das Ziel, diesen suchenden Menschen einen niedrigschwelligen Zugang zu Steiners geisteswissenschaftlichem Begriffskosmos, seinen Forschungsergebnissen und -anregungen zu ermöglichen, ist uns bei allen bisherigen Vorbereitungsaktivitäten in vielfältiger Form als positiv und wünschenswert zurückgespiegelt worden», erzählt Armin Grassert vom Initiatorenkreis. Auch für die Vorbereitung selbst achteten die Initiatoren auf Offenheit: «Wir haben bewusst in unserem Projektteam auch junge, nicht zur anthroposophischen Gesellschaft gehörende Menschen verantwortlich eingebunden und führen gemeinsam einen offenen Designprozess.» Die Ausstellung wird jetzt in Berlin Mitte in einem Erdgeschoss auf 180 Quadratmetern hinter einer transparenten Glasfassade aufgebaut. Ein großes Rahmenprogramm findet ebenfalls vor Ort statt mit über 70 Veranstaltungen in sechs Wochen, von Live-Atelier, Seminaren und Workshops bis zu einem wöchentlichen Anthroposophie-Kino. Nach diesem Sommer soll die Webseite als Verknüpfungsort und -medium weiter ausgebaut werden. Die Ausstellung könnte eventuell einmal einen eigenen festen Ort erhalten.


Näheres bald unter www.anthroglobal.net

Titelbild: Skizze von der Ausstellung in Berlin

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