Wo es vom Menschen abhängt

Wo es vom Menschen abhängt

Einführung: Wo es vom Menschen abhängt

Die Nahrung ist mit einem doppelten Rätsel verbunden. Einerseits findet alle Nahrung ihren Ursprung in Naturprozessen, die wir gar nicht völlig zu begreifen vermögen. Andererseits ist es auch ein Mysterium, dass der Mensch durch das innere Bearbeiten dieser Naturfrüchte stärker wird und sich entwickelt. Dieses doppelte Mysterium schenkt dem Menschen überhaupt seine Existenz auf der Erde. Was hingegen zwischen diesen zwei Toren passiert, hängt von den Menschen selbst ab: wie das Reifen der Früchte in der Landwirtschaft begleitet wird und wie diese Früchte dann verwandelt und für den Konsum verteilt werden. Die Initiativen, die sich auf der Jahrestagung der Landwirtschaftlichen Sektion 2019 begegneten und die hier vorgestellt werden, sind auf der Suche nach neuen Weisheiten auf diesem zwischenmenschlichen Felde. Jonas Lismont


In bewusster Weise wird der Mensch der Zukunft sich den Pflanzen nähern [...], denn er wird wissen, dass, was die Pflanzen eingesogen haben, auch als solches in ihn übergeht. Das Essen wird nicht eine niedrige Beschäftigung für ihn sein, sondern etwas, was mit Seele und Geist vollbracht wird, weil er wissen wird, dass alles, was er verzehrt, die äußere Gestalt für ein Seelisches ist. Das Gebet sollte nichts anderes sein als eine Dokumentierung dafür, dass beim Essen ein Geistiges in den Menschen einfliesst.
— Rudolf Steiner, Vortrag am 6. August 1908 in Stuttgart, GA 105
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