Atmen mit der Klimakriseökologisch – sozial – spirituell

Die Tagung von der Jugendsektion und der Sektion für Landwirtschaft findet im Jahr 2021 digital statt. Im digitalen Raum wollen wir den Austausch und die echte Begegnung ermöglichen und freuen uns auf viele Teilnehmende aus der ganzen Welt!


Jasminka Bogdanovic, Ohne Titel (aus dem Veranstaltungsflyer)

Wie können wir in der Klimakrise atmen? Wie kann man die Klimakrise auf einer ökologischen, einer spirituellen und einer sozialen Ebene verstehen? Kann die Erde meinen Fußabdruck überhaupt noch ertragen? Der Klimawandel ist da und wir erleben ihn an den unterschiedlichsten Orten. Die dabei erfahrene existenzielle Verunsicherung kann jeder Mensch bis zu einem gewissen Punkt innerlich ausgleichen, und auch die Natur und die Landwirtschaft haben eine gewisse Widerstandskraft. Aber ist über die Jahre nicht doch im inneren und äußeren Gefüge eine Erosion im Gange? Mit einem erweiterten Klimabegriff wollen wir die Erde als lebendiges Wesen in den Blick nehmen, den Fakten nachgehen und Lösungsansätze diskutieren. Wir stellen die Frage nach dem Sinn des einzelnen Menschen im Verhältnis zu einer scheinbar aussichtslosen Menschheitssituation. Wir wollen die soziale Sprengkraft konfrontieren mit dem Potenzial eines gemeinsamen Willens, die dringenden Aufgaben zusammen anzugehen. Wir wünschen uns, zu einem belebenden Atem zu kommen, mit dem wir sprechen können: «Die Erde wartet auf meinen Fußabdruck – ich will auf ihr gehen und meinen Beitrag leisten für unsere gemeinsame Zukunft.»

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