Istanbul, Türkei. Überregionales Netzwerk für Biodynamik in der Türkei.
Mesopotamien bezeichnet die Kulturlandschaft in Vorderasien, die durch die Flusssysteme des Euphrat und des Tigris geprägt ist. Die Gegend wird auch ‹fruchtbarer Halbmond› genannt und ist eine der ältesten landwirtschaftlichen Kulturregionen der Welt. Um dem Druck und den Herausforderungen zu begegnen, mit denen Landwirtinnen und Landwirte heutzutage in Mesopotamien konfrontiert sind, baut der türkische Demeter-Verband für biodynamische Landwirtschaft an einem überregionalen Netzwerk, das in Kursen und regelmäßigen Treffen einen alternativen Weg zum konventionellen Landbau aufzeigt. Es richtet sich an in der Landwirtschaft tätige Menschen, die den steigenden Kosten, der abnehmenden Bodenqualität und den Auswirkungen der Klimakrise mit innovativen, zukunftsfähigen Lösungen begegnen wollen. Ein zehnwöchiges Training in Biodynamik hat in der ersten Hälfte des Jahres Landwirtinnen und Landwirte aus dem Osten und Südosten der Türkei zusammengebracht. Am 14. und 15. Oktober findet in Istanbul zudem die Konferenz ‹Von Mesopotamien bis Konstantinopel› statt, die dem Ausbau und der Festigung des Netzwerks dienen soll.
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Bild Engin Yapıci


