Podgrad-Vransko, Slowenien. Begegnung auf mythischem Boden.
Hunderte von Begegnungsfestivals in Krisengebieten, das war die aus anthroposophischem Impuls geborene Initiative Idriart. Vor genau 33 Jahren hat sie sich in das Projekt Terra Parzival in Slowenien verwandelt. Parzival in Slowenien? Wolfram von Eschenbach offenbart im neunten Kapitel seines ‹Parzival› eine genaue Landschaftsbeschreibung, wie sie noch heute in der slowenischen Steiermark zu finden ist. Das Schloss Borl Ankenstein an der Drau des Geschlechts Anschewin (slowenisch: Anžvin) ist der Ursprungsort von Parzivals Großvater Gandin und Vater Gahmuret. Parzivals Mutter Herzeloyde hat ihre Abstammung in Frankreich und Spanien. Parzival war somit der Erbe von drei europäischen Königreichen. 1938 besuchte Ita Wegman auf ihrer Heimreise von Bulgarien in die Schweiz das Schloss Borl Ankenstein und bestätigte die Bedeutung des Orts für die Parzivalsage. Rudolf Steiner beauftragte den jungen Viktor Stracke zudem damit, die Spuren Parzivals in der slowenischen Steiermark zu suchen. Jahrzehnte lang hat Stracke geforscht und ein Manuskript verfasst, das mir kurz nach dessen Tod überreicht worden ist. Wir feiern 33 Jahre Terra Parzival mit einem Questival der Begegnung und des Friedens vom 20. bis 25. Juni. Miha Pogacnik
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Bild Schloss Borl, Quelle: Terra Parzival

