Waldorfschule der Zukunft

Die Waldorfpädagogik spricht viele Elternhäuser an, dennoch sinkt die Nachfrage. Warum?


Die Waldorfschulen erfüllen die wichtigsten Erziehungsziele deutscher und schweizerischer Elternhäuser. Fast alle Schuleltern würden die Waldorfschule weiterempfehlen und ein Großteil der ehemaligen Waldorfschüler sind dankbar über ihre Schulzeit. Das geht aus verschiedenen Studien der vergangenen Jahre hervor, die in Deutschland und der Schweiz durchgeführt wurden. Dennoch werden im Verhältnis zu anderen Privatschulen immer weniger Kinder an Waldorfschulen angemeldet und die Anzahl der Neugründungen sinkt. Woran liegt das? Heinz Brodbeck, Mitglied des Netzwerks Schweizer Waldorfschulen, geht in einem Artikel, der kürzlich in ‹Info 3› erschienen ist, näher auf diese Problematik ein. Vielen Eltern fehle eine zeitgemäße, zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Schulen, so Brodbeck. Sowohl in der Unterrichtsgestaltung wie auch in der Lehrerausbildung, der Elternarbeit und der Schulverwaltung bestehe Entwicklungsbedarf. Das Ergebnis der Studien zeige deutlich, dass eine am einzelnen Schüler individuell angepasste Waldorfpädagogik gebraucht und gewollt sei. Jedoch sei dringend eine Entwicklung notwendig, die sich mit dem alltäglichen Leben verbindet.


Quelle: Steinerschule

Foto: Sofia Lismont

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