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Malerei aus Georgien

3605 Kilometer hat Marianne Schubert mit dem Auto hinter sich. Sie holte Bilder des georgischen Künstlers Irakli Parjiani (1950–1991) aus einem Privatbesitz von Finnland ans Goetheanum.


Er ist der einzige nicht mehr lebende der neun Künstlerinnen und Künstler, die in der Ausstellung ‹Zeitgenössische Malerei aus Tiflis/Georgien› von 28. September bis 1. Dezember voraussichtlich 60 ihrer Werke zeigen. «Die anthroposophisch inspirierten Künstler beschäftigen sich unter anderem mit biblischen Motiven», so Marianne Schubert. Einige von ihnen sind in Georgien bekannt; so hängen Werke von Irakli Parjiani im Kunstmuseum von Tiflis.

Für Marianne Schubert, Leiterin der Sektion für Bildende Künste, ist wichtig, die Vielfalt der Ausdrucksmittel und Motive des anthroposophisch inspirierten Kunstschaffens zu zeigen: «Jeder kann davon Impulse für sich bekommen und staunen, was alles aus anthropo­sophischer Quelle hervorgeht.» Die Ausstellung wird von der Botschaft Georgiens in der Schweiz unterstützt. Die Vernissage findet am 18. September um 18 Uhr im Goetheanum statt.


Bild: Gia Apziauri

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