Nichts mehr,was dich treibt,nichts mehr,was dich hält.Auf den Hügel hinaufund so langenach Innen singen,bis die Stimmedich aufhebtund mitnimmt. Peter Härtling,...
Palmströms Tagebuch in Zeiten von Corona. Ein Buch zum Schmunzeln! Ein Buch, das die beiden typischen Gestalten, die Christian Morgenstern...
Wir müssen die Gegenwart vergessen: Wir müssen alles neu schaffen: Dazu müssen wir uns selbst schaffen […]. — Andrej Belyj, Die Zukunft der Kunst (1907). Zitiert aus dem Nachwort von John E. Malmstad, in: Andrej Belyj, Geheime Aufzeichnungen, Dornach 1992, S. 322. Die Welt von Morgen wird auf einer neuen...
Das Böse wird sich nicht als falsch erweisen. Wer darauf wartet, ist sein treuster Diener. Philip Kovce, ‹Der freie Fall...
Vergesset nichtFreundewir reisen gemeinsam besteigen Bergepflücken Himbeerenlassen uns tragen von den vier Winden Vergesset nichtes ist unsregemeinsame Weltdie ungeteilteach die...
Dichtung, so die Sprachgestalterin Jutta Nöthiger zur Eröffnung des Lyrikabends der Jungen Bühne, sei ein wirksames Mittel, um die eigene Sprache zu entwickeln. Die 15 Jugendlichen tragen also mal einzeln, mal zu zweit oder dann als ganze Gruppe Gedichte vor. «Nichts kann gewaltsamer sein als der Mensch», hören wir aus...
Die Wissenschaften werden von Neuem geboren werden durch die lebendige Philosophie, die kein philosophisches System, kein bloßes theoretisches Wissen, die...
ich blicke in des Menschen Antlitz,er-blickt mich Augen ertasten die Seeleneinander fragend nach ihrem Gang in der Weltnach ihrem Verweilen...
Begriff und Bild des doppelten Zeitenstroms, der die Grundlage für geistiges Schauen ist. Das poetische Bild Rilkes kann helfen, die Wurzelerkenntnis von Rudolf Steiners Werk besser zu verstehen.
Althochdeutsch heißt Stuhl stuol von (indogerm.) stha – stehen. Der Stuhl steht für mich. Er übernimmt gleichsam die Funktionen des Stehens und ist ein Abbild von mir, – er hat Armlehne, Rücken, Beine – aber kein Haupt.
Die Welt und sich selbst heute zu begreifen bedeutet, die Widersprüche und Brüche außen und innen begreifen und ergreifen zu können. Rainer Maria Rilke, Zeitgenosse Rudolf Steiners, gibt dazu einen poetischen Schlüssel mit seinem letzten großen Werk: den ‹Duineser Elegien›.













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