Winde, was ihr weht, ist Weh. Donner, was ihr rollt, ist Rache. Tränen, was ihr tropft, ist Tod. Boden, was...
Würden die Pforten der Wahrnehmung gereinigt, erschiene den Menschen alles, wie es ist: unendlich. William Blake, aus: The Marriage of...
Einen Fremden wie sich selbst zu lieben, bedeutet im Gegenzug, sich selbst wie einen Fremden zu lieben. Simone WeilAus: La pesanteur et la grâce. Plon, Paris 1947. Selbstkenntnis erfordert Selbstentfremdung. – Der dadurch entstehende Zwischenraum wird zum Gefäß, das Fremdes aufnehmen und es uns intim werden lassen kann. Auswahl und Kommentar Louis DefècheZeichnung...
Zuerst,
Lösche deinen Namen
Schaffe dein Alter ab …
Das Haus der Vögel entlaubt sich. Wir haben Angst vor dem Herbst. Manche von uns malen den Toten das Gesicht...
Der Mensch ist der kürzeste Weg zwischen Leben und Tod. E. M. CioranAus: Gedankendämmerung. Aus dem Rumänischen übersetzt von Ferdinand Leopold, Frankfurt am Main 1995, S. 92. Was es heißt, zwischen Leben und Tod zu stehen, können wir Menschen uns täglich erschließen und so diesen Weg zur Schärfung des Bewusstseins...
Dichtung, so die Sprachgestalterin Jutta Nöthiger zur Eröffnung des Lyrikabends der Jungen Bühne, sei ein wirksames Mittel, um die eigene...
Im freien MenschenwesenFasst das Weltall sich zusammen Drum fasse dich mit freiem SinneUnd du findest die Welt in dir Trage...
Du wirst kein Buch finden, da du die göttliche Weisheit könntest mehr inne finden zu forschen, als wenn du auf eine in vieltausenderlei Kräutern grünende und blühende Wiese gehest: da wirst du die wunderliche Kraft Gottes sehen, riechen und schmecken, wiewohl es nur ein Gleichnis ist. Aus: Jakob Böhme: Beschreibung...
Das Glänzen der Natur ist höheres Erscheinen, Wo sich der Tag mit vielen Freuden endet, Es ist das Jahr, das...
Die Gedanken kommen zu mir, ich bin ihnen nicht mehr fremd.
Ich wachse ihnen als Stätte zu wie ein gepflügtes Feld.










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