Die Idee ist ewig und einzig; dass wir auch den Plural brauchen, ist nicht wohlgetan. Johann Wolfgang von GoetheAus: Maximen...
Wir haben nur nötig, die sinnliche Welt mit der geistigen zu beleuchten. Wenn wir dies tun, dann können wir auch die Bilder des Ewigen erblicken.
Kunst wie Natur werden durch die Betrachtenden ‹realisiert›. Der Mensch schafft Wirklichkeit, weil er geistig Intuiertes in der sinnlichen Welt wahrnehmbar machen kann. Kein Kunstwerk ohne Betrachtende. Diese Einsicht ist für die Kunst der Moderne geradezu programmatisch geworden. Cézanne sprach vom Verwirklichen, vom Realisieren, um deutlich zu machen, dass der...
Die Aufführung der Mysteriendramen vom 11. bis 16. Juli bedeutet bei einigen Rollen eine Stabübergabe auf der Bühne. So spielt...
Der Übergang von dem gemeinen Leben der Menschen zu einem magischen Leben ist nichts Anderes, denn ein Übergang von einem...
Pfingsten ist das Fest des Willens und am Willen zeigt sich die Spannung zwischen Ich und Gemeinschaft am stärksten. Bertolt Brecht und Rudolf Steiner geben hier polare Antwort. Das zeigt der Vergleich von Rudolf Steiners Mysteriendrama ‹Der Seelen Erwachen› und Bertolt Brechts Lehrstück ‹Die Maßnahme›. Der zunächst ungewöhnlichen Wahl liegt...
Wer dichtet, hält sich nicht an das strenge Regime, das das Abfassen eines Aufsatzes oder Zeitungsartikels erfordert. Alles ist heute...
“Die Welt ist aus dem Weltengeiste gebaut, eine Verkörperung der Weltenideen, des Weltengeistes…”
Meine Seele ist traurigbis an den Tod.Wachet und betet!m i t mir!Eure Augensind voll Schlafes, –könnt ihr nicht wachen?Ich gehe,euch mein Letztes zu geben –und ihr schlaft …Einsam stehe ichunter Schlafenden,einsam vollbring ichdas Werk meiner schwersten Stunde. Christian MorgensternAuszug aus ‹Der einsame Christus›, in: Gedichte in einem Band, Frankfurt am...
Michiko Aoyama beschreibt in ihrem Roman ‹Frau Komachi empfiehlt ein Buch› die titelgebende Bibliothekarin durch die Perspektive der anderen Protagonisten....







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