‹Wide, deep and high›

‹Wide, deep and high›

In der Region Queensland, im Nordosten Australiens, haben sechs Studierende ihre Eurythmie-Ausbildung begonnen. Das Pacifica College of Eurythmy ist eine neue Vollzeitausbildung, die seit Herbst 2018 offen ist. Momentan ist der Kauf eines eigenen Stücks Land neben der Steiner-Schule geplant. Dass dies möglich wurde, hängt ebenfalls mit der Steiner-Schule zusammen, die den Gründungsimpuls so weit unterstützt, dass sie eine bezahlte Stelle für zwei Jahre eingerichtet hat, damit Pacifica jetzt geboren werden konnte. Ein Gespräch mit einer der Leitenden, Jan Baker-Finch.


Was gab euch die Inspiration, eine neue Eurythmie-Ausbildung aufzubauen?

Seit mehr als sieben Jahren kocht diese Idee. Die Umstände haben sich seitdem so gewandelt, dass jetzt der richtige Moment ist, persönlich und für unser siebenköpfiges Kollegium, das den Impuls trägt. Die unerwartete, großzügige Spende der Schule hat einen groß angelegten Aufbruch ermöglicht. Außerdem wurden wir sehr durch Ibrahim Abouleish und Sekem inspiriert.

Wie ist die Eurythmie-Szene bisher im pazifischen Raum entwickelt?

Birgith Lugosi leitet seit 30 Jahren eine Ausbildung in Melbourne, Australien. In Neuseeland arbeiten die Eurythmisten so oft wie möglich zusammen und machen gemeinsame Aufführungen. In Neuseeland besteht außerdem eine heil­eurythmische Ausbildung.

Was möchtet ihr in der Ausbildung erreichen?

Unsere Vision ist ‹wide, deep and high› (dt: ‹weit, tief und hoch›). Dies soll viel mehr als eine Eurythmie-Ausbildung sein. Wir werden uns auch mit Sprachgestaltung, Theater und weiteren Impulsen verbinden. Wir wollen die Eurythmie in die Bildungs-, Gesundheits- und gegenwärtige Kunstszene unserer Region integriert sehen.


Kontakt: pacificacollege@gmail.com

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