Schenkgeld nur für soziale Unternehmerinnen

Schenkgeld nur für soziale Unternehmerinnen

Die US-amerikanische Stiftung RSF Social Finance (Rudolf Steiner Foundation) unterstützt einen sozialen Umgang mit Geld. Ihre ‹Shared Giftig Circle› sind Treffen, die gemeinnützige Organisationen mit einem gemeinsamen Schwerpunkt versammeln und sie selbst über die Verteilung des Kapitals untereinander entscheiden lassen.


Am 16. Oktober traf zum zweiten Mal der Schenkgeldkreis des ‹Women's Capital Collaborative› der RSF im Stiftungsbüro in San Francisco zusammen. Aus 39 nominierten Organisationen wurden für dieses Mal sieben ausgewählt, die eine Summe von 126 000 Dollar selbst verteilen sollen. Das ‹Women’s Capital Collaborative› hat die Förderung von sozialen Unternehmungen zum Ziel, die von Frauen geführt und als solche von den konventionellen Stiftungen systematisch unterfinanziert oder übersehen werden. Die jetzt ausgewählten Projekte befassen sich mit der Förderung von Mädchen und Frauen, um durch Kreativität, Sicherheit und Bildung ihr Selbstbewusstsein zu festigen und ihre Zukunftschancen zu erhöhen oder ihnen eine Stütze nach traumatisierenden Erfahrungen zu sein. Auch stammen alle sieben Projekte aus der gleichen Region, sodass auch ein Raum für Zusammenarbeit und Austausch entstehen kann. Durch die Förderung solcher Projekte hoffen die Macher, dass Frauen zukünftig besser repräsentiert und gefördert sowie immer mehr in die Leitung von Organisationen gehen werden. ‹rsf Social Finance› experimentiert auf verschiedene Arten, Geldströme zukünftig umzugestalten, und hat Schenkgeldkreise dieser Art zu diversen Themenbereichen.


www.rsfsocialfinance.org

Foto: Brittany Underwood, Gründerin von Akola in Uganda, von der RSF Social Finance unterstützt. Credit: Ashley Turner Photography.

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